Hornberg

Wunsch nach echter Begegnung mit Jesus

Autor: 
Andreas Buchta
Lesezeit 3 Minuten
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15. Oktober 2019

An der Ukulele erzählte Sefora Nelson Geschichten von Gottesbegegnungen, die Menschen völlig verändert haben. ©Martina Baumgartner

Sefora Nelson präsentierte am Samstagabend ein buntes Programm in der evangelischen Kirche in Hornberg. Die Künstlerin aus Freudenstadt begeisterte das Publikum mit einer Mischung aus Gottesdienst, Gesang und heiterer Erzählung.

In eigenwilligem Outfit mit Hütchen, Glitzeroberteil und blauer Schleppe betrat Sefora Nelson, Sängerin, Liedermacherin, Musikerin, Theologin, deutsch-italienisches Sprachtalent und nicht zuletzt schwäbische Kosmopolitin, die mit begeistert klatschenden Besuchern vollbesetzte Hornberger Johanneskirche. 

In buntes Licht getaucht begann sie zu singen. Mit ihrer wundervollen Stimme, die scheinbar mühelos etliche Oktaven umfasst, und ihrem kunstfertigen Spiel auf ihrem blauen Klavier, dessen Glasfüße in kontrastierenden Farben leuchteten, präsentierte sie ihr wohl bekanntestes Lied „Lege deine Sorgen nieder” – und riss gleich zu Beginn ihre Zuhörer zu begeistertem Applaus hin. 

Un breitem Schwäbisch über das Beten erzählt

„Ob Jesus Schwäbisch versteht?“, fragte sie sich – und begann zur Ukulele unbekümmert in breitem Schwäbisch über das Beten zu erzählen: „Beim Bete redesch mit deim Papa im Himmel.“ Am tollsten aber beteten die Afrikaner, fand sie. „Do kannsch direkt oipacke!“ Und dann sang sie zur Ukulele klangvoll und anrührend das Vaterunser.

Zurück am Klavier sang sie in Italienisch, Deutsch und Französisch „Ich weiß, es geschehen Wunder“ und fragte sich „Wohin soll ich gehen?“ Ihre Orientierung sei ihr Vertrauen in Gottes Führung, ließ sie wissen und meditierte zum leisen Klavierspiel über ihre Kindheit mit sechs Geschwistern, ihren Vater und den Vater im Himmel, der uns alle miteinander verbinde. 

Verbundenheit fühlen

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„Ich fühle mich über ihn mit euch Hornbergern verbunden, obwohl ich bis eben gar nicht wusste, dass es euch gibt“, rief sie aus. Mit neun Jahren hatte Sefora Nelson ein intensives Gotteserlebnis: „Er hat wie ein Blitz eingeschlagen in mein Leben.“

Dann erzählte sie von der Erkenntnis des Pharisäers Nikodemus von Jesu Schuldübernahme am Kreuz, beschrieb, wie Zachäus nach seiner Begegnung mit Jesus von seinem geliebten Geld ließ und berichtete von John Newton, der nach einem Schlüsselerlebnis das Spiritual „Amazing Grace“ schrieb. 

„Was passiert mit solchen Leuten? Sie alle gehen ihren weiteren Lebensweg mit Jesus“, erklärte sie und sang eine eigene Version des Spirituals: klangvoll, frisch, hinreißend.

Gesungenes Gebet präsentiert

Mit Orchesterbegleitung vom Band, aber dennoch anrührend, sang sie „Never, never: Von der Liebe will ich singen, meine Zukunft sollst du sein!“. Und dann, in völliger Dunkelheit zuerst, bat sie mit einem gesungenen Gebet um Beistand. „Danke, dass ich heute hier sein darf“, wendete sie sich an ihr Publikum und stellte ihm ihre Alben und Bücher vor, die sie am Schluss gerne signieren werde.

Riesiger Applaus

„Ich wünsche mir, dass heute eine echte Begegnung mit euch und ihm passiert ist“, wünschte sie sich unter riesigem Applaus. Natürlich gab’s noch zwei Zugaben, eine schöner als die andere: „It’s my home“ und „Du bist meine Zuflucht“. Der Beifall aber wollte auch dann noch lange nicht verstummen.

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