Vorstellung des Konzepts

Wunschbudget von 150.000 Euro fürs Schiltacher Stadtfest

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18. Mai 2019
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Beim Stadtfest 2015 hat das Wetter mitgespielt – das erhoffen sich auch die Macher für 2020. ©Archivfoto: Martina Baumgartner

Auch wenn es noch ein Jahr in der Zukunft liegt: Das Schiltacher Stadtfest 2020 nimmt Gestalt an. Das Konzept ist erstellt und die ersten Programmpunkte schon eingetütet. Christian Jäckels präsentierte am Mittwoch die Eckpunkte.

Die Planungen für das Schiltacher Stadtfest vom 26. bis 28. Juni 2020 sind in vollem Gang und schon weit fortgeschritten, wie Tourismus-Manager Christian Jäckels am Mittwoch in der Gemeinderatssitzung verdeutlichte. Bei seiner Vorstellung des Konzepts verriet er schon den ein oder anderen Höhepunkt und Änderungen im Vergleich zum Stadtfest im Sommer 2015. Die wohl größte Veränderung: Nicht erst am Samstag, sondern bereits am Freitag soll das Fest starten. Das sei ein Wunsch der Vereine gewesen, um den großen Aufwand besser zu nutzen. 20 Vereine haben übrigens schon fest zugesagt. Sieben weitere Anfragen laufen. »Fakt ist, dass es weniger Vereine werden«, so Jäckels. Aber im elfköpfigen Orga-Team sei man der Meinung, dass man das mit der Anzahl an Vereinen noch gut hinbekomme. 

Erstmals auch am Freitag

Zum Programm: Freitag ist eine Warm-up-Party auf der Lehwiese geplant – die Band des Abends steht schon fest. Den Part übernimmt »Wilde Engel«. 

Für Samstag haben sich die Macher einiges einfallen lassen. Den kompletten Tag über wird etwas geboten sein, auch wenn der offizielle Start des Fests um 17 Uhr mit einem Fass­anstich ansteht. So soll allein der Altstadtflohmarkt von 8 bis 17 Uhr Menschen nach Schiltach locken. Abends findet wieder ein Stadtfest-Theater statt, und es wird Live-Musik auf verschiedenen Bühnen geben. Möglicherweise kommt auch eine Lange Tafel von der Stadtbrücke bis »Zum Alten Fritz« zum Einsatz, so Jäckels, um das gastronomische Angebot zu erweitern. »Ob sich das so realisieren lässt, ist aber noch offen«, betonte der Tourismus-Chef. Bisher hätten nur Vereine bewirtet, »wir müssen schauen, ob wir die Gastronomen mit dazu nehmen«. Denn im Orga-Team sei man sich bewusst, dass man wegen der Ansprüche der Besucher gerade im Essensbereich wohl nicht darum herumkomme. Gleichzeitig wolle man den Vereinen aber nicht zu viel Umsatz wegnehmen. 

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Für Sonntag hat sich die Stadt um einen Naturpark-Markt beworben. Eine Zusage würde laut Jäckels für Strahlkraft sorgen. Eine Entscheidung fällt aber erst im Herbst. Der Sonntag beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Danach startet das Programm. Die Moderation übernimmt Helmut Dold, besser bekannt als »De Hämme«. Der Tag soll abends mit Live-Musik auf der Lehwiese ausklingen. 

Vielleicht Public Viewing zur Fußball-EM

Zum Programm gehören an dem Wochenende unter anderem der Zauberer Mario Richter, der Samstag und Sonntag auf Tour ist, sowie die Klanginstallationen des Künstlers Etienne Favre. Die Kirchengemeinden und die BUND-Ortsgruppe gestalten ein Kinderprogramm. Dabei ist auch von einem »Escape Room« die Rede. Das Orga-Team hat übrigens die Fußball-Europameisterschaft im Blick. Denn es könnte durchaus sein, dass die deutsche Nationalmannschaft an diesem Wochenende ein Achtelfinal-Spiel hat. Ein Public-Viewing zu ermöglichen, koste aber zusätzlich 10 000 Euro – nur über Sponsoren könne das laut Jäckels realisiert werden. 

Der Budgetwunsch der Macher für das komplette Festwochenende beträgt 150 000 Euro, 13 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Und da hatte die Stadt noch einiges drauflegen müssen, damit noch etwas in die Kassen der Vereine fließen konnte. Auch für 2020 werde wohl einiges an der Stadt hängenbleiben, prognostiziert Bürgermeister Thomas Haas. Gleichzeitig betonte er aber auch: »Das Stadtfest ist ein wichtiger Identifikationspunkt für Schiltach.« Und auch Thomas Möcke (BUW) gab ihm recht: »Ich finde nicht, dass man null zu null rauskommen muss.« 

Stichwort

Das Budget

Größter Kostenpunkt im Budget von 150 000 Euro ist mit 45 000 Euro der Bereich Speisen und Getränke. Das Programm macht rund 18 Prozent der Gesamtkosten aus, zehn Prozent sind fürs Marketing eingerechnet. Der Rest steckt direkt im Fest, unter anderem für Infrastruktur, Bühnen und Security. 

Stichwort

Brücke bauen - ja oder nein?

Ob es 2020 wieder eine Brücke zwischen der Lehwiese und Gerbergasse­ gibt, ist noch unklar, wie Jäckels ausführt. Die THW-Brücke sei nämlich im kommenden Jahr anderweitig im Einsatz. Als eine Alternative steht eine Ponton-Brücke im Raum. Aber dafür fehlt unter anderem noch die Zustimmung der Ämter. 

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