Bad Rippoldsau-Schapbach

Zehntes Helpfest bietet Livemusik bis tief in die Nacht

Autor: 
Berit Hohenstein
Lesezeit 3 Minuten
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03. November 2019
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(Bild 1/3) „Die Toten Ärzte“ aus Hamburg bedienen sich querbeet aus den Hits von „Die Toten Hosen“ und „Die Ärzte“ und sorgten als Headliner am Donnerstagabend für ausgelassene Partystimmung in der Schapbacher Festhalle. ©Berit Hohenstein

Mehr als 500 Besucher kamen am Donnerstagabend in die Schapbacher Festhalle und machten die zehnte Auflage des Helpfests zum Erfolg. Auch ein Team der Carl-Sandhaas-Schule, die diesmal von den Spenden profitieren wird, mischte sich unter die Feiernden.

Kultige Coverbands, mehr als 500 Besucher und super Stimmung: die Jubiläumsausgabe des Schapbacher Help­fests an Halloween war ein voller Erfolg. Die musikalische Vielfalt mit den drei Live-Acts „Guerilla Radio“, „Sugar“ und „Die Toten Ärzte“ sorgte den ganzen Abend für ausgelassene Stimmung.

Das bewährte Helpfest-Team des Vereins „Schapbach hilft“ hatte sich mächtig ins Zeug gelegt, auch das zehnte Helpfest gut organisiert über die Bühne gehen zu lassen und dem Publikum kräftig einzuheizen. Erstmals konnten sich in diesem Jahr Institutionen um die Spende aus dem Helpfest-Erlös bewerben. Ausgewählt wurde die Carl-Sandhaas-Schule aus Haslach. Die Jubiläumsspende geht an den Förderverein und soll für einen sogenannten Snoezelenraums verwendet werden.

Infostand der Schule

Schulleiter Andreas Graff, Kollegen und Schüler waren am Donnerstag mit einem Infostand in der Halle dabei. „Ich finde das Engagement hier echt bemerkenswert. Wirklich toll, dass es Menschen gibt, die sich so einsetzen“, sagte Fachlehrerin Katja Firdaos-Ressel. „Ich kannte das Helpfest bis jetzt nicht, komme aber auf jeden Fall wieder.“ Toll fand sie auch, dass ihre beiden Schüler Anja und Tobias aus Oberwolfach mit ihrer Familie ebenfalls dabei waren.

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Wie nicht anders erwartet, hatte die erste Band „Guerilla Radio“ aufgrund der anfangs wenigen Besucher einen schweren Stand. Aber Fans der Kultband „Rage against the Machine“ kamen bei der fetzigen Mischung von Hardrock, Hip Hop und Funk und der energiegeladenen Bühnenshow von Frontfrau Lena Knobloch voll auf ihre Kosten.

Bei wesentlich mehr Besuchern gelang es der Coverband „Sugar“ aus Italien mit ihren „System of a Down“-Hits etwas mehr Tanzstimmung aus dem Publikum zu locken. Das, obwohl der Sänger stimmlich nicht ganz überzeugen konnte – wohl auch aufgrund einer Erkältung.

Party beim Headliner

Richtig zur Sache ging es bei „Die Toten Ärzte“. Die Spaßband aus Hamburg mit ihrem quirligen Leadsänger Branko bot eine ideale Mischung aus den beiden Punkbands „Die Toten Hosen“ und „Die Ärzte“. Ab dem Moment, in dem die Gruppe auf der Bühne loslegte, waren in der Halle Tanzen, Mitsingen und Feiern angesagt: in schrillen Outfits und mit Kultsongs wie „Alex“  oder „An Tagen wie diesen“ inszenierten die vier „Toten Ärzte“ ein Power-Programm der besonderen Art, sodass es schwer war, sich dem dem Spaß und der Energie zu entziehen, die von der Bühne ins Publikum schwappte.

Und dann gab’s ganz am Ende noch einen besonderen Auftritt für alle Nachtschwärmer: Fabian Oehler aus Bad Rippoldsau-Schapbach – im Vorjahr als Teil der Band „Imolation Scene“ offiziell im Helpfest-Programm – hängte noch eine halbe Stunde Livemusik mit eigenen Songs dran.

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04.11.2019
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