Hausach

Zwei neue E-Ladesäulen in der Hausacher Innenstadt

Autor: 
Christiane Agüera Oliver
Lesezeit 3 Minuten
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08. Dezember 2021
Bauamtsleiter Hermann-Josef Keller (von links), Bürgermeister Wolfgang Hermann und Michael Mathuni vom E-Werk Mittelbaden nehmen die beiden E-Ladesäulen in der Hausacher Innenstadt in Betrieb. 

Bauamtsleiter Hermann-Josef Keller (von links), Bürgermeister Wolfgang Hermann und Michael Mathuni vom E-Werk Mittelbaden nehmen die beiden E-Ladesäulen in der Hausacher Innenstadt in Betrieb.  ©christiane agüera

Die Stadt Hausach nahm am Montag gemeinsam mit dem E-Werk Mittelbaden zwei neue E-Ladesäulen mit vier Ladeplätzen in der Innenstadt in Betrieb. Weitere gibt es beim Kinzigtalbad und beim E-Werk Mittelbaden.

Der Hausacher Lindenplatz erstrahlt in neuem Glanz. Auf zwei der vier Parkplätze, die dort entstanden sind, können Elektrofahrzeuge aufgeladen werden. Am Montag nahmen der Hausacher Bürgermeister Wolfgang Hermann, Bauamtsleiter Hermann-Josef Keller und Michael Mathuni vom E-Werk Mittelbaden, neben der auf dem Lindenplatz die neuen öffentliche Ladestation für Elektrofahrzeuge, eine auf dem Lindenplatz, eine hinter dem Rathaus, offiziell in Betrieb.

„So viele E-Fahrzeuge gibt es ja gar nicht in Hausach“, würde der Bürgermeister immer wieder zu hören bekommen. Immerhin bestehe zusätzlich zu den beiden neuen Ladesäulen mit je zwei Anschlüssen auch beim Kinzigtalbad und beim E-Werk Mittelbaden in den Brachfeldern die Möglichkeit, sein Fahrzeug aufzuladen. Hinter dem Rathaus und beim Kinzigtalbad gebe es auch Ladestationen für E-Bikes.

„Zusammen mit dem E-Werk Mittelbaden bieten wir eine gute Infrastruktur für alle“, betonte Wolfgang Hermann – auch für die zahlreichen Besucher und Einpendler der Industrie- und Schulstadt. Auch wenn es noch einige Entwicklung in diesem Bereich braucht, sei dies Hausachs sichtlicher Beitrag zum Klimawandel. Der Bürgermeister freute sich über die Aufwertung in der Innenstadt. Mit der Neuanlage des Lindenplatzes und der „Reparatur“ des Platzes hinter dem Rathaus konnten auch die Weichen für die E-Ladestationen gelegt werden. Fördermittel gab es für die Stadt Hausach aus dem Bundesförderprogramm Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge" des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Übliche Schnittstellen

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Das E-Werk Mittelbaden sorgte für die Lieferung mit Installation und übernimmt die Betriebsführung. „Eine gute Unterstützung durch Michael Mathuni und das E-Werk Mittelbaden“, bescheinigte auch Bauamtsleiter Hermann-Josef Keller. „Die geräuscharmen Ladesäulen sind mit den üblichen Ladeschnittstellen ausgestattet, so dass alle marktgängigen E-Fahrzeuge geladen werden können“, informierte Michael Mathuni.

Zwei Ladepunkte des „Typ-2-Anschlusses“ und die Ladeleistung von bis zu zweimal 22 Kilowatt würden es ermöglichen, dass zeitgleich zwei E-Fahrzeuge mit Strom geladen werden können. Der Preis beträgt 35,7 Cent pro Kilowattstunde, bei einem Mindestbetrag von 3,57 Euro. Beim Laden gibt es unterschiedliche Optionen für den Nutzer (siehe Stichwort).

Durchgängig baut das E-Werk Mittelbaden die Infrastruktur für Elektrofahrzeuge in der Ortenau aus und betreut aktuell rund 55 öffentliche Ladestationen. Kosten pro neue Ladestation: rund 15 000 Euro. Die Förderung lag bei je etwa einem Drittel. Die Investition lohne sich allemal, „denn zu uns nach Hausach kann man kommen, egal womit man fährt“, unterstrich der Bürgermeister.

Stichwort

Lade-Optionen

◼ Ad-hoc-Laden: den QR-Code am Ladepunkt mit dem Smartphone einscannen, persönliche Daten ergänzen und die gewünschte Zahlungsart angeben.
◼ Mit Smartphone-App: Nutzer, die bereits Zahlungsdaten in der App eines Fahrstromanbieters ihrer Wahl hinterlegt haben, können den Ladevorgang direkt starten und abrechnen.
◼ Intercharge: Nutzer einer beliebigen RFID-Ladekarte oder Smartphone-App aus dem europaweiten Roaming-Netzwerk können Intercharge nutzen – zum Preis des Roaming-Partners.

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