Schwanau - Ottenheim

16 kleine Muffin-Bäcker beim Schwanauer Ferienprogramm

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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11. September 2019

Teamwork funktioniert auch in der Küche. ©Thorsten Mühl

Back- und Kochangebote zählen im Rahmen des Schwanauer Ferienprogramms seit Jahren zu den am stärksten frequentierten und beliebten Inhalten.

Das Back- und Kochangebote im Ferienprogramm beliebt sind, das bestätigte sich auch in diesem Jahr einmal mehr, als Martina Stahl, Waltraud Streblow und Michaela Gehrlein insgesamt 16 Kinder (vier mehr als ursprünglich geplant) zum Muffin-Backen begrüßen konnten. Wie gewohnt, ging der Programmpunkt in der Küche der Bärbel-von-Ottenheim-Gemeinschaftsschule vonstatten.

Viele Variationen

Acht verschiedene Variationen unter anderem mit Apfel, Smarties, Schokolade, Früchten, aber auch Käsekuchen-Zwerge, sollten im Laufe der zweieinhalb angesetzten Stunden zubereitet werden. Sportlich, könnte man meinen, doch die fidele Truppe machte sich darum wenig Gedanken, sondern legte – nach kurzer Einweisung zu den wichtigsten Inhalten – sofort los. Vielleicht war die Herangehensweise nicht immer so, wie man sie in der heimischen Küche wählen würde. Dessen ungeachtet konnten sich in kurzer Zeit bereits die ersten in den Ofen geschobenen Ergebnisse durchaus sehen und auch riechen lassen. 

Am Rande war zu sehen, dass den Betreuerinnen die Arbeit angesichts des mitunter etwas einzubremsenden Enthusiasmus der Kinder nicht ausging. Begeistert zeigten sie sich allerdings von der Kreativität der Teilnehmer. »Da sind schon einige raffinierte Kreationen entstanden«, hielt Martina Stahl fest. Dass die Begeisterung speziell beim späteren Aufräumen nicht eben die höchsten Höhen erreichte, war nachvollziehbar. »Kreatives Backen ist eben mehr als Backen allein, da gehört auch das Aufräumen dazu«, schmunzelte Waltraud Streblow mit einem wissenden Blick in die Runde.

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Die Zeit sollte am Ende nicht mehr ganz reichen, um eine ausgedehnte Probier-Runde abzuhalten. Doch kein Teilnehmer musste fürchten, ohne eine größere Auswahl der gefertigten Köstlichkeiten nach Hause gehen zu müssen.

Michaela Gehrlein brachte sich wie die Kolleginnen tatkräftig ins Geschehen mit ein. Sie beginnt am 1. Oktober ihre Tätigkeit bei der Kommune, teilt sich dabei eine neu geschaffene Stelle mit Silvia Leuthner. Zu Gehrleins Tätigkeitsfeld wird unter vielen anderen Aufgaben auch das kommunale Ferienprogramm gehören. Martina Stahl, die das Programm von Verwaltungsseite her vom ersten Tag an begleitete, übergibt bekanntlich die Verantwortung in neue Hände. 

Eine Herausforderung

»Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung, auch wenn die Fußstapfen richtig groß sind«, räumt Gehrlein ein. Die neue Aufgabe geht sie allerdings mit größerer Vorerfahrung ein, da sie sich beim TuS Ottenheim bereits seit Jahren auf Vorstandsebene und auch in der Handball-Abteilung engagiert einbringt. Die Neue ist froh, dass sie auch kommendes Jahr auf die Unterstützung Martina Stahls wird zurückgreifen können, wenn es um Fragen geht. Und auch Stahl hat vor, wie sie ankündigte, dem Ferienprogramm erhalten zu bleiben, wenngleich in dann anderer Funktion. 

Um die von ihr bisher betreuten Programmpunkte, beispielsweise beim Backen und Kochen, möchte sie sich auch weiterhin kümmern. Ein Gewinn für das Programm insgesamt, denn so bleiben Neu und Bewährt weiterhin in Kombination beisammen.

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