Evangelische Kirchengemeinde

20,7 Prozent wählten einen neuen Ältestenrat in Friesenheim

Autor: 
Wolfgang Schätzle
Lesezeit 3 Minuten
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04. Dezember 2019

Am ersten Advent wählte die evangelische Kirchengemeinde Friesenheim ihren Ältestenrat. ©Wolfgang Schätzle

Am ersten Advent wählte die evangelische Kirchengemeinde Friesenheim einen neuen Ältestenrat. Knapp 21 Prozent gingen zur Wahl. Die meisten Stimmen entfielen auf Petra Schillinger und Rosemarie Kienzler.

„Es war die Wahl, die organisatorisch am schwierigsten war, die aber am besten geklappt hat“, so Pfarrer Rainer Janus am Sonntagabend nach der Auszählung der Stimmen im evangelischen Gemeindehaus. Einen besonderen Dank zollte Janus Gerhard Homberg, der bereits zum fünften mal dem Wahlausschuss vorstand. 

Am ersten Adventssonntag waren badenweit rund 4500 Kirchenälteste in den rund 650 badischen Pfarr- und Kirchengemeinden der evangelischen Landeskirche Baden neu gewählt worden. Bereits zum vierten Mal durften schon 14-Jährige ihre Stimme abgeben und zum ersten Mal bereits 16-Jährige gewählt werden. Diese standen allerdings in der evangelischen Kirchengemeinde Friesenheim noch nicht auf dem Wahlzettel. Und jene die drauf standen konnten quasi nicht „durchfallen“. Denn es gab nur acht Kandidaten für acht Plätze. So lag am Sonntagabend die Spannung mehr auf dem Fokus, wer Stimmenkönig beziehungsweise -königin werden und wie hoch die Wahlbeteiligung ausfallen wird.

2013 hatte die Wahlbeteiligung landesweit bei 19,8 Prozent gelegen. Erste Zahlen für die Landeskirche deuten darauf hin, dass diese Größenordnung erneut erreicht werden kann. In Friesenheim lag man 2013 mit 20,9 Prozent knapp darüber. In diesem Jahr lag die Wahlbeteiligung zwar knapp darunter, aber mit 20,7 Prozent dürften die Friesenheimer wieder im Bereich des Landesdurchschnitts liegen. Dennoch hätte sich Janus gerne mehr gewünscht. Als Demokrat könne er mit rund 20 Prozent nicht zufrieden sein, so Janus in einem ersten Resümee noch während der Auszählung im evangelischen Gemeindehaus.

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Als Briefwahl organisiert

Wie 2013 wurde die Wahl wieder flächendeckend als Briefwahl organisiert. Von den etwas mehr als 2600 Wahlberechtigten gingen 539 Wahlbriefe ein, wovon letztlich 509 Stimmzettel als gültig gewertet wurden. Schon bei der Auszählung war schnell erkennbar, dass es ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen Rosemarie Kienzler, die lange vorne lag, und Petra Schillinger um den höchsten Stimmenanteil geben wird.

Um 18.10 Uhr konnte letztlich Gerhard Homberg das Ergebnis verkünden. Die meisten Stimmen entfielen auf Petra Schillinger mit 439 Stimmen. Rosemarie Kienzler kam auf 431 Stimmen. Kirchengemeinderatsvorsitzender Martin Wieber kam auf 428 Stimmen, 418 erreichte Martin Moldenhauer. Die weiteren Stimmenverteilung: Michael Wingert (387), Christiane Müller (383), Michael Fühner (357) und Heidi Rieth-Geiger (342). Interessant zu erwähnen, dass auf 254 Wahlzettel alle Kandidaten eine Stimme erhielten, was sozusagen der Hälfte der gültigen Stimmzettel entspricht.

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