Friesenheim

222 Menschen wollen in Friesenheim ihr Blut spenden

Autor: 
Wolfgang Schätzle
Lesezeit 3 Minuten
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08. März 2018
Reimund Lippmann spendete zum elften Mal seinen roten Lebenssaft. Die Nadel setzte ihm Antje Riehle.

Reimund Lippmann spendete zum elften Mal seinen roten Lebenssaft. Die Nadel setzte ihm Antje Riehle. ©Wolfgang Schätle

Es waren etwas weniger Blutspender als im Vorjahr, aber dennoch gab es ein gutes Ergebnis und am Schluss erneut viele Erstspender, so die Bilanz der Blutspende-Aktion am Dienstag in Friesenheim.

An das Vorjahresergebnis kam man nicht ganz ran, dennoch wurde am Dienstag bei der Blutspende-Aktion in der Sternenberghalle angesichts der Grippewelle ein überaus gutes Ergebnis erzielt. Von den 222 Spendenwilligen (Vorjahr 232) konnten 202 (Vorjahr 212) Blutkonserven gewonnen werden. Im Vergleich zu Terminen der vergangenen Tage ein Ergebnis, das besser als erwartet ausfiel. 

Auch Teamleiterin Notburga Schmidt vom DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen zeigte sich gegenüber dem Lahrer Anzeiger mehr als zufrieden. Erfreulich war vor allem die Zahl der Erstspender. Der Aufruf des DRK-Ortsvereins Friesenheim hatte wohl seine Wirkung gezeigt. Zwar blieb man mit 25 leicht unter dem Vorjahresergebnis von 30, aber im Vergleich zu den Jahren davor (2016 waren es 19, im Jahr davor 18) war das Ergebnis top.

Einen wesentlichen Beitrag dazu, dass die magische Grenze von über 200 Blutkonserven überschritten werden konnte, leistete erneut die Feuerwehr, die erstmals bei der November-Aktion mit 15 Spendenwilligen gemeinsam zum Aderlass gegangen war. Die beiden Abteilungskommandanten Marco Lippmann (Schuttern) und Fabian Steppacher (Friesenheim) sowie Lippmanns Stellvertreter Jan Mieth gründeten damals eine Whats-App-Gruppe »Feuerwehr-Freunde Friesenheim« und riefen dazu auf, zum Jahresende einen positiven Akzent zu setzen und gemeinsam zum Blutspenden zu gehen. Auf die Idee brachte sie übrigens ein Feuerwehrkamerad und Mehrfachblutspender. Martin Buttenmüller aus Schuttern hatte nämlich von einer Aktion einer anderen Wehr gelesen und Schutterns Kommando darüber informiert. Für Buttenmüller selbst war es am Dienstag übrigens die 108. Blutspende. Angefangen hatte der heute 54-Jährige bei der Bundeswehr. »Führen heißt Vorbild sein, jetzt gehen alle zum Blut spenden«, hieß es damals für ihn.

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Dank der Feuerwehr

Seine elfte Spende gab am Dienstag Reimund Lippmann ab, der ebenfalls der Feuerwehr-Abteilung Schuttern angehört. Lippmanns Spende und vor allem die davor sind schon etwas Besonderes. Denn er hatte über viele Jahre hinweg ausgesetzt und ging im November erstmals wieder Blutspenden – vor allem auch der Feuerwehr zuliebe. »Das erste Mal mit 60 ist schon anders.« Und weiter meinte er mit einem Augenzwinkern, während ihm gerade Antje Riehle die Nadel setzte: »Sensationell – einfach phänomenal!«

Für den reibungslosen Ablauf in der Sternenberghalle sorgten wie gewohnt das DR Friesenheim mit 15 Aktiven und 15 Ehrenamtlichen und der DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen mit neun Mitarbeitern und fünf Ärzten.

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