Schwanau

Abschlussabend des Schwanauer Ferienprogramms

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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07. Dezember 2019

Martina Stahl (von links), Wolfgang Brucker und Michaela Gehrlein beim Abschlussabend. ©Thorsten Mühl

Eine Ära ist im Schwanauer Ferienprogramm zu Ende gegangen: Am Donnerstag wurde Initiatorin Martina Stahl, „Kopf, Herz und Seele des Programms“, verabschiedet. Stahl bleibt dem Programm weiter verbunden, die Nachfolge erfolgt als Teamlösung.
 

20 Jahre kommunales Ferienprogramm – der Abschlussabend wurde am Donnerstag im Ottenheimer Bürgersaal von rund 70 Gästen besucht. Es ging nicht nur darum, die 20. Auflage zu resümieren, auch der leitende Staffelstab wurde übergeben. Martina Stahl, die 1999 nicht nur Ideengeberin des Programms war und es auch 20 Jahre von Verwaltungsseite mit viel Einsatz und Herzblut begleitete, gab die Verantwortung weiter.

Beeindruckende Zahlen

Die aktuelle Auflage umfasste 51 Programmpunkte mit 651 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen (+81), wobei rund 20 Prozent der Teilnehmer an mindestens fünf Angeboten teilnehmen. Insgesamt fanden seit der Erstauflage 2000, in 20 Jahren rund 1000 Programmpunkte für rund 17 300 Teilnehmer statt. Der Erlös des Ferienprogramms wird seit 2004 der Freiburger Kinderkrebshilfe gespendet. Bisher kamen so für einen guten Zweck 12 450 Euro zusammen. Die 700 Euro aus dem diesjährigen Programm rundet die Kommune auf 1000 Euro auf.

Bürgermeister Wolfgang Brucker richtete sich mit seinem Dank an die unterstützenden Vereine, Institutionen, Gruppen und Einzelpersonen. „Nur Ihnen haben wir es zu verdanken, dass wir unser Programm noch immer ohne kommerzielle Anbieter verwirklichen können. Sie bringen sich mit Herzblut ein, machen das Ferienprogramm zu etwas Besonderem.“ Der Abschlussabend sei ein kleines Dankeschön und Zeichen der Wertschätzung. Mit RGZV Schwanau, RFV Ottenheim, TuS und TTC Nonnenweier sind vier Vereine dem Programm von der ersten Stunde an treu verbunden geblieben. 

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Martina Stahls kurzweiliger Bilderrückblick zu den 51 Programmpunkten ließ viele Eindrücke nochmals aufleben. Stahl selbst bedankte sich bei den „lieben Freunden“, zu denen die Anbieter über viele Jahre geworden seien, mit großem Dank. „Durch euren persönlichen und großartigen Einsatz konnten wir ein persönliches, individuelles und besonderes Programm auf die Beine stellen.“ Sie werde, das habe sie versprochen, dem Programm weiter verbunden bleiben – als Anbieterin. „Nächstes Jahr werde ich den Abschlussabend damit einmal aus anderer Perspektive erleben können“, lachte Martina Stahl. 

Kopf, Herz und Seele

Bürgermeister Brucker verabschiedete Stahl, die zwei Jahrzehnte lang „Kopf, Herz und Seele des Programms“ gewesen sei. Er rekapitulierte, wie Stahl mit der Idee eines Ferienprogramms zu ihm gekommen sei. Was aus dieser Idee seither wurde, sei bemerkenswert und ein schöner Erfolg. Martina Stahl habe durch die persönliche Beziehung zu den Anbietern eine enge Verbundenheit herstellen können. 

Die Nachfolge wird ab 2020 als Teamlösung umgesetzt. Michaela Gehrlein wird von Verwaltungsseite zur Hauptansprechpartnerin der Anbieter, dabei unterstützt durch Sachbearbeiterin Silvia Leuthner. Damit soll die große Kontinuität beim kommunalen Ferienprogramm, das stets in den Wochen vier bis sechs der Sommerferien stattfindet, auch in Zukunft gewahrt bleiben.

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