Schwanau - Allmannsweier

Allmannsweier: Radfahren wird etwas sicherer

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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14. November 2017

Im Bereich Stuben- und Schulstraße kommt kein Zebrastreifen hin. Dazu ist unter anderem sie Sichtweite zu gering. ©Thorsten Mühl

Nicht weniger als sechs Punkte machte die zurückliegende Verkehrsschau aus. Dabei konnten die von der Kommune gehegten Verbesserungen jedoch nicht an allen Standorten durchgesetzt werden. Besonders beim Zebrastreifen im Bereich Stuben- und Schulstraße konnte sich die Gemeinde nicht durchsetzen.

Insgesamt sechs Punkte umfasste die den Ortsteil Allmannsweier betreffende Liste, die im Verlauf der Verkehrsschau Mitte Oktober besprochen wurden. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Sitzung des Ortschaftsrats vorgestellt. 

Ein zentraler Punkt ist ein erneut seitens der Eltern gewünschter Fußgängerüberweg für Kindergarten- und Schulkinder im Bereich Stuben- und Schulstraße. Der morgendliche Schul- beziehungsweise Kindergartenweg sei nicht ungefährlich, gerade in besagtem Bereich, der viel befahren sei in den Morgenstunden.

Von einem Zebrastreifen versprachen sich die Eltern eine Verbesserung der Situation. Entsprechendes wurde bereits in der Verkehrsschau 2014 angeregt. 

Das Polizeipräsidium wertete daraufhin die Unfallzahlen 2015 mit Beteiligung fahrbahnüberquerender Fußgänger aus. Ein Viertel davon ereignete sich an Fußgängerüberwegen. Fazit der Behörden: »Ein Fußgängerüberweg stellt lediglich eine eingeschränkt verkehrssichere Querungshilfe dar.« 

Sichtweite ist wichtig

Wichtig sei vor allem, dass vorgegebene Sichtweiten eingehalten würden. Bei einem Tempo von 50 Stundenkilometern müsse ein Zebrastreifen auf eine Entfernung von 100 Metern zu sehen sein. Diese Vorgabe sei in der Stubenstraße nicht erfüllt, die Sicht außerdem durch parkende Fahrzeuge eingeschränkt. 

Warnleuchte für Schild

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Aus den Reihen des Ortschaftsrats kam die Anregung, das bestehende Warnschild »Achtung, Kinder« mit einer Warnleuchte zu versehen. Das muss nun geprüft werden. Außerdem werden die Piktogramme auf der Fahrbahn erneuert. 

Verbessert wird die Situation am parallel zum Waldweg verlaufenden Radweg. Im Mündungsbereich zum Hofnerbühlweg soll wie gewünscht der Radweg verlängert und eine entsprechende Furt markiert werden. Ebenso sind entsprechende Piktrogramme aufzutragen und ein Hinweisschild aufzustellen. 

Im Gewerbegebiet sollte auf Wunsch das Ortsschild Richtung Süden versetzt werden. Das sei laut Behördenvertretern möglich, allerdings erst, wenn die erweiterte, dann geschlossene Bebauung über den Waldweg erschlossen werde. Das ist aber zukünftig vorgesehen, so dass eine Versetzung der Ortstafel ab diesem Zeitpunkt möglich sein wird. 

Drei weitere Punkte standen noch auf der Liste. In der Verlängerung des Oberen Vogelsandwegs Richtung Westen soll der schmal ausgebaute Weg nur noch für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge befahrbar sein. Ein entsprechendes Hinweisschild soll aufgestellt werden. 

Schild kann nicht weg

Im Bereich Kürzeller Straße/Niederbinz kann das »Vorfahrt gewähren«-Schild nicht entfernt werden. Laut Behörden suggeriere die bauliche Gestaltung einen abgesenkten Gehweg, so dass keine Vorfahrtsregelung über Rechts-vor-links bestehe. 

Außerdem ging es noch um den parallel zur L 75 verlaufenden Radweg, der beim Getränkemarkt den Einmündungsbereich kreuzt. Hier beschloss die Verkehrsschau ein Nachbessern mittels Radfurtmarkierung. Entsprechende Radfahrerpiktogramme seien aufzutragen.

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