Friesenheim - Heiligenzell

Arbeitsreiches Jahr liegt hinter Kirchenchor Heiligenzell

Autor: 
Wolfgang Schätzle
Lesezeit 2 Minuten
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28. März 2017
Die Geehrten mit dem neuen Vorstand (von links): Klaus Busam, Josef Schneider, Vorsitzender Gerold Kadenbach, Fabienne Jox, Steffi Eichner, Jasmin Reichenbach, Chorleiter Georg Eichner, Elfi Kingma und der stellvertretende Vorsitzende Johannes Gißler.

Die Geehrten mit dem neuen Vorstand (von links): Klaus Busam, Josef Schneider, Vorsitzender Gerold Kadenbach, Fabienne Jox, Steffi Eichner, Jasmin Reichenbach, Chorleiter Georg Eichner, Elfi Kingma und der stellvertretende Vorsitzende Johannes Gißler. ©Wolfgang Schätzle

Gerold Kadenbach lenkt auch künftig die Geschicke im katholischen Kirchenchor und Cäcilienvereins Heiligenzell. In der Hauptversammlung am Samstagabend im Josefshaus wurde er erneut zum Vorsitzenden gewählt. Stellvertreter bleibt Johannes Gißler, Schriftführerin Steffi Eichner.
 

Eine Veränderung gab es hingegen bei den Finanzen: Die Kasse wird künftig von Jasmin Reichenbach verwaltet. Christa Schlageter bleibt Notenwartin. Bestätigt wurde auch Nicola Schneider als Beisitzerin. Neu ist Fabienne Jox, die ebenfalls als Beisitzerin fungiert.

Verabschiedet aus dem Vorstand wurde die bisherige Rechnerin Elfi Kingma, die dieses Amt seit 2002 inne hatte. Ebenso Klaus Busam, der 27 Jahre als Vorsitzender und zuletzt seit 2008 als Beisitzer im Vorstand tätig war. Doch auch aus den Reihen der Sänger wurde ein Mitglied verabschiedet: Josef Schneider, 70 Jahre ließ er seine Stimme erklingen.

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Bis ins Detail und untermalt mit Bildern ließ Steffi Eichner die Geschehnisse 2016 Revue passieren. Darunter waren ein Kirchenkonzert mit weiteren Chören in Friesenheim anlässlich der 1000-Jahrfeier von Friesenheim und Heiligenzell, das Festwochenende selbst und die letzte eigenständige Brudertalwallfahrt der Herz-Jesu-Gemeinde. Künftig wird es nur noch eine gemeinsame Wallfahrt in der katholischen Kirchengemeinde Friesenheim ins Brudertal geben. Ausführlich geschildert wurde unter anderem auch ein Konzert der Schwarzwaldfamilie Seitz im Schlössle, bei dem der Chor bewirtete, eine Vesperwallfahrt, die Herbstwanderung, das Luzernarium und der Si-Ki-Fa-Ball im Josefshaus. »Da muss man weit gehen, bis man einen Verein findet, der das Pensum im vergangenen Jahr so absolviert hat«, fasste Vorsitzender Kadenbach das Jahresgeschehen zusammen, zu dem auch die 41 Proben und zahlreichen kirchlichen Auftritte zählten.

Chorleiter Georg Eichner zitierte in seinem Bericht aus seiner Ansprache von 2007, in der er darauf hingewiesen hatte, dass das Niveau zu halten schwerer falle, mehr Zeit gebraucht werde, die Zahl der Sänger abnehme und der Chor zunehmend altere. Das könne er heute auch so sagen. Dennoch: »Toll, dass wir nach zehn Jahren immer noch singen und dabei anständige Chormusik machen.« Toll auch, dass ein paar neue Sänger und insbesondere Sängerinnen gefunden werden konnten. Es habe sich mehr und mehr ein junger Chor gebildet, der auch immer mehr in Erscheinung tritt, neue Lieder singt und damit andere Menschen anspricht. Kadenbach meinte abschließend mit Blick auf die nächste Orchestermesse, dass es zwar immer schwieriger werde, aber: »Wir schaffen das.«

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