Lahr/Schwarzwald

Ausstellung bei Volksbank zeigt bunt bemalte Nistkästen

11. April 2016
&copy Stephan Tissot

Die Vernissage am Freitag hat Malerei der klassischen Moderne mit Musik der Renaissance verknüpft: In der Schalterhalle der Volksbank Lahr in der Schillerstraße werden in den kommenden vier Wochen fantasievoll bemalte Nistkästen gezeigt.
 

Die Vorlagen stammen wahlweise von Marc Chagall, Claude Monet oder Vincent van Gogh. Teilnehmer eines Malkurses der Lahrer Volkshochschule (VHS) haben Nistkästen künstlerisch gestaltet. Am Freitagabend ist die Ausstellung in der Schalterhalle der Volksbank vom Vorstandsvorsitzenden Peter Rottenecker zusammen mit Heike Holland, der Vorsitzenden des Freundeskreises der Landesgartenschau, der Kursleiterin Bukurije Dalladaku und Kathrin Lorenz vom Dinglinger Haus eröffnet worden. Zu sehen sind die Kunstwerke in den kommenden vier Wochen.

Die kunstvollen Kästen sollen ein Teil des Bürgerwaldes zur Landesgartenschau werden. Selina Cataltepe von der Musikschule begleitete die Vernissage auf der Flöte. Ein Stück behandelte das Thema Vogelgezwitscher. Ein englischer Komponist hatte dazu die Noten bereits im 16. Jahrhundert, der Epoche der Renaissance, notiert. Die Flöte zeigte wunderbar, was an Trillern und Zwitschern in den kunstvollen Kästen an Klängen möglich sein kann.

Die Kursleiterin Bukurije Dalladaku nannte diese Idee eine »Premiere der klassischen Moderne«. Es sei sicher das erste Mal, dass Werke von Malern des 19. und 20. Jahrhunderts in dieser Form gezeigt werden. Die Ausstellung sei das Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem  Freundeskreis, der VHS, der Landesgartenschau GmbH und der Volksbank.

Baumpatenschaften 

Die Vorsitzende des Freundeskreises Ulrike Holland verwies auf das bürgerschaftliche Engagement zur Landesgartenschau. »Bürger können Bäume spenden und Patenschaften übernehmen.« Michael Ständer, der Mitglied im Freundeskreis ist und den VHS-Kurs besucht, hatte die Idee, im Kurs solche Nistkästen zu kreieren. Dann sind der Lahrer Naturschutzbund (Nabu) und das Dinglinger Haus mit ins Boot gestiegen. Die Bausätze gehören zum Fundus des Nabu und sind Teil des pädagogischen Angebots – für Kinder des Dinglinger Hauses. Die Idee, die Kästen zusammenzubauen und zu dekorieren, sei also nicht ganz neu. Das sagte Katrin Lorenz vom Dinglinger Haus. Es habe in der Vergangenheit bereits Aktionen zur Chrysanthema und beim Blütensonntag gegeben.

Rottenecker freute sich bei der Begrüßung über eine »Symbiose von Kunst, Natur und der Landesgartenschau«. Seine Anregung war, dass man die bemalten Kästen nicht nur für die Landesgartenschau verwenden könne. Das wurde als Dank prompt erfüllt. Er bekam einen Nistkasten in den Farben und mit dem Logo der Bank überreicht.

Autor:
Stephan Tissot

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