Lahr

Beim »Pflege-Centrum Kenk« in Lahr wurde Richtfest gefeiert

Stephan Tissot
Lesezeit 2 Minuten
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29. Juni 2018

In luftiger Höhe hielten die Zimmerleute den traditionellen Richtspruch ab. ©Stephan Tissot

Lahr wächst vor allem im Westen weiter. Ein sichtbares Zeichen ist das neue Quartier am Kleinfeldpark zwischen Königsberger Ring und den Hochhäusern der Römerstraße. Am künftigen »Pflege-Centrum Kenk« ist am Donnerstagnachmittag das Richt-fest gefeiert worden.

»Wir haben den Mut, etwas zu tun.« Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller wies auf die besondere Geografie der Stadt Lahr am Fuße des Schwarzwaldes hin. Im Westen biete die Topografie noch viele Möglichkeiten der Entwicklung. Das dürfte auch nötig sein. Die Stadt mit derzeit knapp 45 000 Einwohnern wird, so die Prognose bis zum Jahr 2025 noch einmal um etwa sieben Prozent der bisherigen Einwohner wachsen. 

»Im Westen mit mehr Ebene gibt es mehr Entwicklungsmöglichkeiten«, so Müller. Hier gebe es eben die geografische Besonderheit, dass ein Teil der Stadt im engeren und damit auch begrenzten Schuttertal liege. 
Müller verwies bei der Entwicklung in Richtung der Rheinebene auch auf die Hochhäuser an der Römerstraße, die in den 1960er Jahren einem Bedürfnis nach mehr Wohnungen Rechnung getragen hätten. Dazu gehöre der Mut der Unternehmer, sich hier zu engagieren. 

Der OB verschwieg hier auch nicht, dass der Gemeinderat zuerst keine neue Bebauung am Kleinfeldpark wollte. Erst das Konzept des neuen Quartiers habe dann überzeugt. 

Gelungene Gestaltung

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Matthias Günther von FWD Hausbau, dem Bauträger des neuen Quartiers, verwies auf die gelungene Gestaltung sowohl der Seniorenwohnungen wie der anderen Häuser mit einem Blick in den Park. Die Gäste beim Richtfest hatten sich vor der künftigen Cafeteria im Quartier versammelt. 

Gerade die Cafeteria sei für alle Bewohner des neuen Quartiers und der Nachbarschaft gedacht. Das Pflegezentrum soll bis zum Frühjahr des kommenden Jahres fertiggestellt sein. Derzeit beginnt die Firma mit den Erdarbeiten für die anderen Gebäude im Quartier. 

Edgar Kenk, der zusammen mit seinem Sohn Jonas die neue Seniorenwohnanlage betreuen wird, erinnerte sich, dass er bei der Berufswahl Pfleger bei seinem Vater zuerst auf Unverständnis gestoßen wäre. Bis irgendwann sein Vater zugab, dass er auf den Sohn stolz sei. Das gab der Vater Edgar bei der Gelegenheit an seinen Sohn Jonas weiter: »Ich bin stolz auf dich.« 

Es folgte der Richtspruch und danach gab es auch die Möglichkeit das neue Quartier im Modell kennenzulernen. Die künftige Cafeteria hat hier die erste Belastungsprobe bestanden.

Stichwort

Betreutes Wohnen und Quartier

Das neue Quartier am Kleinfeldpark hat die Werkgruppe Lahr ge-plant. Es besteht aus dem »Pflege-Centrum«, einem Gebäude mit ei-nem Wohngruppenkonzept für Senioren und vier Wohngebäuden. 

Zwei der vier Wohngebäude haben eine Seniorenbindung (eine sogenannte Nutzungsbegrenzung). Hier kann wohnen, wer älter als 60 Jahre ist oder eine Behinderung ab 50 Prozent nachweisen kann. Die Betreuung, wenn notwendig oder gewünscht, übernimmt das Pflegezentrum Kenk. 

Die Fertigstellung des gesamten Komplexes soll im Jahr 2020 abgeschlossen sein. 

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