Auftritt auf der Landesgartenschau

»Building Bridges«-Projekt feierte ein Wiedersehen

Autor: 
Jürgen Haberer
Lesezeit 2 Minuten
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19. Juni 2018

Die Big Band des Clara-Schumann-Gymnasiums überzeugte; wie auch die anderen Big Bands. ©Jürgen Haberer

Vor zwei Jahren erstmals aufgelegt, steht »Building Bridges« für eine Kooperation des »Contemporary Big Band Project« mit den Big Bands des Clara-Schumann-Gymnasium und des Max-Planck-Gymnasium. Am Sonntag haben die drei Formationen gemeinsam auf der Landesgartenschau musiziert.

 Mitglieder der Freiburger Formation, bei der auch Nik Halfmann von der städtischen Musikschule mitspielt, arbeiteten am vergangenen Samstag mit den Rhythmusabteilungen und den Bläsersätzen der beiden Big Bands aus Lahr. Am Sonntagnachmittag enterten dann alle drei Formationen die große Bühne der Landesgartenschau. 

Die Auftritte aller drei Big Bands wurden gestrafft und auf jeweils rund 30 Minuten gekürzt, um rechtzeitig vor Beginn des Auftaktspieles der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Russland fertig zu sein. »Wir hatten diese Terminüberschneidung bei der Terminplanung einfach nicht auf dem Radar«, entschuldigte sich Halfmann.

Üppig besetzt

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Den Einstieg gestaltete die Bigband des Clara-Schumann-Gymnasium unter der Leitung von Daniel Roos. Die mit 27 Musikern üppig besetzte Formation servierte Swing- und Jazzklassiker, wandelte am Ende aber auch in einem rockigen Kontext auf den Spuren von Stevie Wonder. 

Ganz anders das Bild bei der von Stefan Schrape geleitete Big Band des Max-Planck-Gymnasiums, die derzeit nur 13 Musiker aufzubieten vermag. Stefam Schrape und seine Truppe trumpften trotzdem mächtig auf. Die 12-jährige Ann-Sophie Schrape (Piano) feierte auf der Landesgartenschau ihr Konzertdebüt mit der Big Band der Schule. Am Mikrofon standen auf der Landesgartenschau Melanie Dörfler und Antje Giessler, zwei ehemalige Schülerinnen des MPG, die mit »Skyfall« und »No Roots« schwungvoll interpretierte Popsongs anstimmten. 

Das von Stefan Merkl geleitete »Contemporary Big Band Project« legte im Anschluss dann erwartungsgemäß noch einmal kräftig nach. Die 18 Köpfe zählende Profiformation wartete mit ausgefeilten Arrangements und druckvollen Bläsersätzen auf, einer Vielzahl kleiner Soloeinlagen. Sängerin Nele Fleiderer setzte zusätzliche Akzente. 

Das »Contemporary Big Band Project« überzeugte, ohne dabei die beiden Schulbands an die Wand zu spielen. Am Ende des Konzertes enterten die rund 60 Musiker dann gemeinsam die Bühne und servierten eine Jazzversion des Popsongs »Staying alive«. 

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