Friesenheim

Der Glasfaserausbau beginnt

Unsere Redaktion
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16. September 2022

Spucken für den Glasfaserausbau in Friesenheim in die Hände (von links): Martin Boos (Fördermittelgeber PwC), Bürgermeister Erik Weide, Josef Glöckl-Frohnholzer (Geschäftsführer der Breitband Ortenau), Julia Bergerm (Wirtschaftsförderin Friesenheim), Alfred Baum (Baum Hoch-, Tief- und Straßenbau) und Jan Lorbach (Vodafone Deutschland). ©Gemeinde Friesenheim

Bis Mitte 2023 sollen die ersten 70 Gebäude in Friesenheim über schnelles Internet verfügen. Bis Ende 2025 soll die ganze Gemeinde angeschlossen sein.

In Friesenheim beginnt der Breitbandausbau: Mit einem symbolischen Spatenstich haben Bürgermeister Erik Weide, die Breitband Ortenau sowie Vertreter von Vodafone Deutschland die Bauarbeiten eingeläutet, um in einer ersten Etappe Gewerbegebiete und Schulen mit einem Glasfaseranschluss zu versorgen. Bis Mitte 2023 sollen damit knapp 70 Gebäude einen sehr schnellen Internetzugang bekommen. Bis Ende 2025 werde dann ganz Friesenheim Zug um Zug ans Glasfasernetz angeschlossen.

„Ich freue mich, dass Friesenheim in der ersten Fördermitteltranche berücksichtigt werden konnte und wir nun mit dem Ausbau des Glasfasernetzes beginnen können“, wird Bürgermeister Erik Weide in einer Pressemitteilung der Gemeinde von dem Termin zitiert.  „Gerade für unsere Betriebe ist es enorm wichtig, dass sie die Möglichkeit haben, über schnelles Internet verfügen zu können. Deshalb beginnen wir den Ausbau im Industriegebiet und schließen in dem Zuge bereits die ersten Schulen mit an.“

In den kommenden Monaten werden im Rahmen des staatlich geförderten Glasfaserausbaus nun die Kabel verlegt, um die Gewerbegebiete I und II sowie das Gebiet „Am Bahnhof“ anzuschließen. Zeitgleich ist auch die Versorgung der Grundschul-Außenstelle Schuttern sowie der Werkreal- und Realschule geplant. Die Investitionskosten für diese Maßnahmen liegen bei knapp 2,8 Millionen Euro. Den Löwenanteil – 90 Prozent – bezahlen von Bund und Land.

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„Glasfaseranschlüsse übertragen Daten mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde und sind so der veralteten DSL-Technologie haushoch überlegen“, erläuterte Jan Lorbach, Senior Manager GigaGemeinde von Vodafone Deutschland. Man wolle die Friesenheimer, deren Adressen nun ausgebaut werden, so schnell wie möglich mit Glasfaser versorgen können, erklärte der Vodafone-Manager. Daher führe Vodafone noch bis zum 30. September die Vorvermarktung der Anschlüsse. In diesem Zeitraum informiert der Konzern unter www.vodafone.de/Ortenau über die Glasfaser-Tarife und die speziell für die Vorvermarktung entwickelten Preisnachlässe bei Hausanschluss und Installationspaket.

Für jene innerörtlichen Gebiete, in denen die staatliche Förderung nicht greift, soll zwischen 2023 und 2024 ein Telekommunikationsdienstleister auf eigene Kosten ein Netz errichten und vermarkten. „Durch die Kombination aus gefördertem sowie eigenwirtschaftlichem Ausbau sorgen wir für die zügige Versorgung aller Friesenheimer und eine finanzielle Entlastung der Kommune“, sagt Josef Glöckl-Frohnholzer, Geschäftsführer der Breitband Ortenau, die für die Gesamtkoordination des Glasfaserausbaus in 47 von 51 Gemeinden der Ortenau verantwortlich zeichnet.

Dieser hybride Ansatz ermögliche ein passgenaues Vorgehen beim Glasfaserausbau für die Ortenauer Städte und Gemeinden, erläuterte Glöckl-Frohnholzer und betonte, dass sowohl beim eigenwirtschaftlichen als auch beim geförderten Ausbau die Verlegung der Hausanschlüsse in der Regel kostenlos oder zu einem reduzierten Preis für die Anschlussnehmer erfolge. Ebenso gelte für beide Netze das Open-Access-Prinzip, wonach auch andere Telekommunikationsunternehmen ihre Leistungen über die Infrastruktur anbieten dürfen. 
 

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