Lahr/Schwarzwald

Der SPD geht die Arbeit nicht aus

Autor: 
Von Jacqueline Meier
Lesezeit 2 Minuten
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16. Mai 2014

Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Mark Rinderspacher (von links) ehrte Lorenz Weber (40 Jahre), Hanjörg Rinderspacher (50 Jahre), Fred Lukas und Brigitte Höhne (je 40 Jahre). Auf dem Bild fehlen Traude Reichelt und Robert Stimpel. ©Jacqueline Meier

Ehrungen, Berichte und ein Referat zur Bedeutung der Trinationalität standen bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins am Mittwochabend in der Dammenmühle auf der Tagesordnung.

Lahr. Das vergangene Jahr war von Wahlen und Festen geprägt: 135 Jahre SPD-Ortsverein Lahr, 150 Jahre SPD, 100 Jahre Willli Brand, dazu die Bundestagswahlen und die Wahl des Oberbürgermeisters – die Mitglieder des Ortsvereins hatten alle Hände voll zu tun, berichtete Schriftführerin Monika Weismann bei der Jahreshauptversammlung
des SPD-Ortsvereins. Roland Hirsch informierte über die Ar-
beit der Fraktion im Gemeinderat, der beispielsweise über die Landesgartenschau, die unter Dach und Fach sei, die Schuldiskussion, das Rad- und Fußwegekonzept und das Parkraumkonzept beraten hat. Der Kassenbericht von Uta Dreyer war kurz und wies ein Guthaben von 36 000 Euro aus – 1000 Euro weniger als im Vorjahr.
OB Müller hielt ein Kurzreferat über die Zukunft Lahrs als Teil der trinationalen Metropolregion am Oberrhein. »Es war schon immer so, dass Kommunen nicht nur Politik für sich alleine gemacht haben«, sagte Müller. Städtepartnerschaften nannte er die kommunale Außenpolitik. »Lahr definiert sich über die Grenzen. Wer erklären will, wo die Stadt liegt, greift unmittelbar auf die Nähe zu Frankreich und Straßburg zurück.« Müller betonte, dass die Bedeutung von Eurodistrikt und dem Zweckverband Vis-á-Vis, durch die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen auf beiden Seiten des Rheins eng geworden sei. 40 Kommunen mit insgesamt 150 000 Einwohner seien mittlerweile Teil des grenzüberschreitenden Zweckverbands, der inzwischen gemeinsame Sportturniere, Veranstaltungskalender, Feste und eine Busverbindung erarbeitet hat.
Bei der Gründung des Eurodistrikts vor gut zehn Jahren sei Lahr nicht nur Gründungsmitglied, sondern eine der Triebfedern gewesen, blickte das Stadtoberhaupt zurück.
Rund 850 000 Euro stehen im Eurodistrikt für weitere Projekte bereit. Für zwei hat die Stadt Lahr die Patenschaft übernommen. So soll ein Gutachten über die Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs inklusive einer grenzüberschreitenden Brücke erarbeitet werden und es soll eine GIS-Karte (GIS=Geologisches Informationssystem) entwickelt werden, über die beispielsweise das Kinoprogramm oder Busfahrzeiten abrufbar sein sollen.
◼ Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Hanjörg Rinderspacher ausgezeichnet. Seit 40 Jahren sind Brigitte Höhne, Traude Reichelt, Fred Lukas, Robert Stimpel und Lorenz Weber dabei. Hermann Kleinschmidt, Albert Zehnle, Brundhilde Jörger, Jürgen Kudlacek, Georg Thum sind seit je 25 Jahren dabei.

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