Lahr

Baufortschritt auf LGS-Gelände: Die Brücke kommt im Herbst

Autor: 
Jacqueline Meier
Lesezeit 3 Minuten
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01. August 2016
Tobias de Haën, Geschäftsführer der Landesgartenschau 2018 Lahr GmbH, erläuterte den Teilnehmern der SPD-Sommertour den Baufortschritt auf dem Gartenschau-Areal.

Tobias de Haën, Geschäftsführer der Landesgartenschau 2018 Lahr GmbH, erläuterte den Teilnehmern der SPD-Sommertour den Baufortschritt auf dem Gartenschau-Areal. ©Jacqueline Meier

Die Lahrer SPD hat sich beim ersten Termin ihrer kommunalpolitischen Sommertour am Donnerstagabend über den Baufortschritt auf dem Landesgartenschau-Gelände informiert. An der offenen Veranstaltung nahmen run

Was tut sich derzeit eigentlich auf dem 38 Hektar großen Gelände der Landesgartenschau 2018? Von weitem sieht man zwar, wie gearbeitet wird und dass plötzlich Bäume dastehen, wo vorher keine waren. Aber wie sieht das im Einzelnen aus? Darüber informierten sich die Teilnehmer an der kommunalpolitischen SPD-Sommertour am Donnerstagabend bei einem Rundgang mit Landesgartenschau-GmbH-Geschäftsführer Tobias de Haën.

Stützwände um eine Grube und Bäume im Seepark, weitere Bäume mit Bambusgerüst im Bürgerpark und der erste Ansatz der Fußgänger- und Radfahrerbrücke: Mittlerweile ist die Landesgartenschau, so wie sie im April 2018 bei der Eröffnung aussehen soll, schon zu erahnen. Die rund 30 Teilnehmer an der SPD-Sommertour verfolgten interessiert den Ausführungen von Tobias de Haën, einem der beiden Geschäftsführer der Landesgartenschau GmbH. 

Bei der Tour kamen immer wieder Fragen und Anregungen auf. Zum Beispiel von Günter Noll, der als einer der Jogger, die ihren Freizeitsport rund um den See ausüben wollen, das Gelände dort schon vor seinem geistigen Auge sieht: »Das wäre auch eine soziale Kontrolle«, ist er sich sicher. Denn wo Betrieb herrscht, werde weniger Unsinn getrieben.

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Um eine gewisse Tiefe des Sees erreichen zu können – der Bau eines Baggersees war an dieser Stelle bekanntlich nicht möglich –, wurde das Gelände rund um den künftigen Stegmattensee mit 90 000 Kubikmeter Erdaushubmaterial aufgeschüttet, informierte de Haën und erwähnte, dass damit auch ganz nebenbei für einen trockeneren Boden gesorgt wird. 

Und was passiert mit den Linden, deren Kronen bis zur Landesgartenschau auf eine Kastenform getrimmt werden, nach der Schau? Werden die dann weiter beschnitten oder wachsen sie dann natürlich weiter? Nach Aussage von de Haën sollen die Bäume auch im Nachgang weiterhin so beschnitten werden und die Via Ceramica andeuten. In den Herbstferien soll – auch das verriet der Gartenbauarchitekt – die Brücke über die Bundesstraße 36 eingehängt werden. Dass der Pylon, an dem die Brücke hängen soll, fast so hoch werden wird wie das benachbarte Hochhaus ließ die Teilnehmer fast schon ehrfürchtig den Blick entlang der Außenfassade des Gebäudes hochwandern. 

Die Lahrer Landesgartenschau werde eine der großen sein. Die Vorgänger in den vergangenen Jahren seien alle kleiner gewesen, informierte de Haën. »Es ist immer gut, wenn eine Landesgartenschau in ein städtebauliches Entwicklungskonzept integriert wird. Das ist dann keine Eintagsfliege, sondern ein Garant für einen Erfolg«, sagte der Geschäftsführer. Und in Lahr werde die Schau baulich stark flankiert. Damit bezog sich de Haën zum einen auf die Neubauten der Sporthalle und der Kita, zum anderen auf die baulichen Entwicklungen im Kanadaring.

Für die städtebauliche Entwicklung sei die Landesgartenschau wie »ein Sechser im Lotto«, fasste Roland Hirsch, Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat, zusammen.

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