Lahr

Rund 40 Aussteller bei den Energietagen in Lahr

Autor: 
Jacqueline Meier
Lesezeit 3 Minuten
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16. November 2015

Solche Messen wie die Energietage Lahr sind wichtig. Sie bieten die Möglichkeit zu vergleichen und sich auch unabhängig beraten zu lassen. ©Jacqueline Meier

Rund 40 Aussteller, unter anderem das E-Werk Mittelbaden, die Badenova, sowie das Ortenauer Baunetzwerk und die Stadt Lahr, hat der Messeveranstalter Armin Haag von »Business and Future« für seine Messe »Bauen.Wohnen.Leben – Energietage Lahr« begeistern können.

Informationen über neueste Technik im Hausbau und die Sanierung gab es für Bauherren, Sanierer, Renovierer oder einfach alle, die sich innerhalb ihrer vier Wände irgendwie verändern wollen. Angefangen von der Heizung über Wohntextilien bis hin zum Whirlpool für den Garten. Darüber hinaus gab es Beratungen und Wissenswertes über Fördermittel, Baufinanzierungen und Vorträge zu den Themen Energieeffizienz, Energiesparen, Ressourceneffizienz und Klimaschutz, die aufzeigten, wie sich jeder am Generationsprojekt Energiewende beteiligen kann.

Das Sola(h)rdachkataster

Klimaschutz habe viele Facetten, sagte Baubürgermeister Tilman Petters, der die Messe eröffnete. »Unser Ziel ist eine deutliche Reduktion des CO2-Ausstoßes.« Die Stadt präsentierte die Geoscopia-Ausstellung, die einen Blick vom Satelliten auf die Weltkugel live aus dem Weltraum übertrug. Außerdem wurde das Sola(h)rdachkataster vorgestellt, mit dem die Lahrer ermitteln konnten, ob sich ihr Dach für die Nutzung von Solarenergie eignet.

Schon von weitem waren  während der zwei Messetage auf der Wiese vor der Halle die Zahlen 50, 80, 90 in überdimensionaler Größe zu sehen. Der Hintergrund: Die Roadshow zur landesweiten Dialogkampagne »Energiewende – machen wir«,  die über die Ziele des Landes informierte, bis 2050 den Energieverbrauch um 50 Prozent zu senken, den Einsatz von erneuerbaren Energien auf 80 Prozent zu steigern und die Treibhausgase um 90 Prozent zu verringern.

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Das E-Werk Mittelbaden informierte über die Möglichkeiten Energie zu sparen und bot für jeden, der sich an den beiden Messetagen für den Bezug von Ökostrom entschied, einen attraktiven Bonus an. Außerdem konnten sich die Besucher über die Planung, Installation, Inbetriebnahme und regelmäßige Wartung von Anlagen zur Eigenstromerzeugung und -speicherung, die als Komplettpaket angeboten werden, informieren.

Unabhängige Beratungen

»Hausbesitzer müssen Entscheidungen treffen, die über Jahrzehnte wirken«, sagte Roland Weis von der Badenova. Sie reichten von der Finanzierung und Förderung über die Technik bis hin zu Handwerkern, Planern und Energielieferanten. »Solche Messen sind wichtig, weil alle Akteure vertreten sind und bieten die Möglichkeit zu vergleichen und sich auch unabhängig beraten zu lassen.« Weis nannte dies »die vereinte Kompetenz der Region«.

Christian Dunker stellte in einem Impulsreferat das Anfang des Jahres gegründete Baunetzwerk vor, das aus Handwerksbetrieben, Energieberatern und Architekten besteht und das energieeffiziente Bauen und Modernisieren in der Region fördern soll. Bei stündlichen Vorführungen an einem Messestand wurde gezeigt, worauf es ankommt. Außerdem gab es in gewohnter Weise stündlich Fachvorträge zu unterschiedlichsten Messethemen.

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