Friesenheim - Oberschopfheim

DJK-Gruppe "Freizeit und Kultur" plant das Jahresprogramm

Autor: 
Frank Hansmann
Lesezeit 3 Minuten
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24. Januar 2020

Die Gruppe „Freizeit und Kultur“ kam am Dienstagabend zusammen. ©Frank Hansmann

Die jüngste DJK-Gruppierung „Freizeit und Kultur“ startet am 30. April in die vierte Saison. Zur Programmfindung traf man sich im DJK-Heim.

Durchweg positive Eindrücke waren am Dienstagabend im DJK-Heim zu verspüren. Zum einen zeigten sich die Aktiven der Gruppe „Freizeit und Kultur“ von den Aktivitäten des Vorjahres begeistert und zum anderen lag schon eine gewisse Vorfreude auf die nach Ostern beginnende Saison in der Luft. Ewald Schaubrenner, Initiator und Sprecher der an Pfingsten 2017 gegründeten Gruppe, musste die Gesprächsrunde um einige Stühle erweitern. Fast 20 Mitglieder wollten sich über die Jahresplanung informieren und auch mit einbringen.

17 Touren im Vorjahr

Einige schienen bestens vorbereitet und hatten Wander- und Radtourenführer parat. Neben dem Besuch kultureller Veranstaltungen soll sich das Freizeitvergnügen auch weiterhin auf diesen zwei breitensportlichen Ebenen bewegen. Zu 17 Touren war man im Vorjahr aufgebrochen – zu Fuß oder mit dem Drahtesel zogen die Aktivisten von April bis Dezember los. Je nach Schwierigkeitsgrad waren die Radler mit Motorenunterstützung zuweilen etwas im Vorteil.

Auf was es der überwiegend aus „Jungsenioren“ bestehenden geselligen Gruppe letztendlich ankommt, war aus Schaubrenners Worten eindeutig herauszuhören. „Gemeinsam“ so sein bestimmender Baustein der Aktivitäten. Weiter galt es für das DJK-Urgestein in einem Fragenkatalog Schwachstellen aus Sicht der Teilnehmer zu erfragen. Doch diese schienen nicht existent.

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Die Anwesenden zeigten sich sowohl mit der Pause über die Wintermonate einverstanden, wie auch mit dem ausgewogenen Programm. Überaus viel Zuspruch fanden auch die Touren über zwei Tage. „Diesen Blick über den heimischen Tellerrand möchten wir nicht missen“, hieß es in Bezug auf Touren in der Pfalz. Wie schön es in der Heimat sein kann, wurde ebenfalls gewürdigt. „So können wir auch unsere Heimat kennen lernen“, meinte Adelinde Heilmann.

„Ich habe überhaupt noch keinen Plan“ – ein Satz, den man von Schaubrenner sonst nicht kennt, bezog sich auf das anstehende Jahresprogramm. Doch auch dieses brachte die lockere Gesprächsrunde rasch ans Licht. An Ausflugszielen mangelt es selbst auf lange Sicht nicht. Touren wie der Genießerpfad Durbach, der Panoramaweg Sasbachwalden oder der Prinzbacher Silberweg stehen noch aus der Planung des Vorjahres aus.

„Unendliches Potenzial“

„Die Ziele gehen nicht aus, wir haben fast unendliches Potenzial. Jeder bringt seine Ideen ein“, so Schaubrenner im Gespräch mit dem Lahrer Anzeiger. Den relativ hohen Altersschnitt der Teilnehmer sieht Schaubrenner darin geschuldet, dass die Hälfte der Veranstaltungen an Wochentagen stattfinden. Der Wunsch um die Stärkung kultureller Aktivitäten wurde spontan mit einigen Vorschlägen unterlegt. 

„Es soll alles so laufen wie bisher“, waren sich schließlich alle einig. Mit einer Einschränkung: Schaubrenner selbst bat um Unterstützung bei einigen Touren. Doch auch hier fanden sich viel schneller verantwortliche Personen, als bei der Vergabe bei sonstigen Posten innerhalb von Vereinen. Als erster Termin ist der 30. April anberaumt. Bis dahin wird Schaubrenner das Jahresprogramm erarbeitet und dem aus 60 Personen bestehenden Interessentenkreis kundgeben. 

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