Tennis

DJK holt sich Titel bei Dorfmeisterschaft in Oberschopfheim

Autor: 
Frank Hansmann
Lesezeit 3 Minuten
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12. Juni 2019

Die siegreiche Mannschaft der DJK mit der Tunierleitung (von links): Sportwart Rolf Hauser, ­Nico Beck, Sascha Schwendemann, Peter Ehrhardt und Fabio Leidinger sowie Abteilungsleiter Jürgen Seubert. ©Frank Hansmann

Die DJK machte die Tennisdorfmeisterschaft in einem vereinsinternen Endspiel unter sich aus und holte sich zum zweiten Mal den Wanderpokal. Unter den zehn Startern waren auch vier Firmenmannschaften.

»Es ist richtig gut gelaufen, mit sehr fairen Spielen.« Diese Bilanz von Turnierleiter Rolf Hauser lässt sich durchaus als bare Münze nehmen. Zehn Mannschaften hatten sich zum Turnier angemeldet. 2017 schien das Turnier schon vor dem Aus zu stehen, als es wegen mangelnder Beteiligung abgesagt werden musste. Doch das wollte man in der Tennisabteilung des Sportvereins nicht hinnehmen. Dass es genau die richtige Entscheidung war, das Turnier für Betriebsmannschaften und über die Ortsgrenzen hinaus zu öffnen, wurde am Samstag klar. 

Gruppensieger

In zwei Gruppen mit jeweils fünf ausgelosten Mannschaften galt es zunächst, die beiden Gruppensieger auszuspielen. Wie es der Turnierplan vorsah, standen sich diese im abschließenden Endspiel gegenüber. Schon vor dem ersten Ballwechsel stand fest: Der Siegerpokal wird fortan im benachbarten DJK-Heim stehen. Denn neben dem eigentlichen DJK-Team beendete ebenso das DJK-Hobbytischtennisteam die Vorrunde als Gruppensieger. Somit standen sich die beiden Mannschaften zum vereinsinternen Finale gegenüber.

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Das DJK-Team hatte mit vier gewonnenen Gruppenspielen einen Durchmarsch ins Finale hingelegt. Für das Hobbyteam war der Weg ins Finale etwas steiniger. Nach der Niederlage gegen die Firmenmannschaft »A2000« ebneten die mehr erzielten Match-Punkte den Weg ins Endspiel. Hier setzte die DJK schließlich ihren Siegeszug fort und besiegte das Hobbyteam mit Einzelsiegen von Nico Beck und Sascha Schwendemann. Somit verlor die abschließende Doppelpaarung seine Bedeutung. Hier siegten Manuel Polinsky und Eugen Malutzki für die Hobbytischtennis-Truppe.

Richtige Entscheidung

Zum gelungenen Turnierverlauf trug ebenso das ideale Tenniswetter bei, wie es Abteilungsleiter Jürgen Seubert im Gespräch mit dem Lahrer Anzeiger erwähnte. Trotz zehnstündigem Turnierverlauf sei es die richtige Entscheidung gewesen, das Turnier an einem einzigen Tag auszuspielen. Insgesamt hatten sich sechs örtliche Vereine und vier Firmenmannschaften aus der Region beteiligt. Gleich mit zwei Mannschaften kämpfte die Firma »Kronen Nahrungsmitteltechnik« aus Goldscheuer um Ball, Satz und Sieg.  Mit Lob für ihren Arbeitgeber wurde ebenfalls nicht gespart, schließlich förderte das Unternehmen die Teilnahme im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Dass dem Tennissport fast keine Altersgrenzen gesetzt sind, stellten der mit 72 Jahren älteste Teilnehmer Viktor Dechandt und der erst 14-jährige Endspielteilnehmer Nicolas Heiermann unter Beweis.

Der Wanderpokal ging zum zweiten Mal an das siegreiche DJK-Team. Nach einem möglichen dritten Sieg darf der »Sieger-Pott« vielleicht schon im kommenden Jahr im DJK-Heim verbleiben.

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