Schwanau - Allmannsweier

Erstes »Allmeschwierer Herbschdfescht« ein Erfolg

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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10. September 2018
Flammenkuchen war gefragt auf dem Fest.

Flammenkuchen war gefragt auf dem Fest. ©Thorsten Mühl

Das erste »Allmeschwierer Herbschdfescht« hat am Wochenende eine erfreuliche Premiere erlebt. Das Vereins-Trio MGV, Jugendkreis und TTC ergänzte sich in allen Belangen ideal. Eine Neuauflage der Veranstaltung erscheint realistisch.

Zweieinhalb Jahrzehnte lang war das Straßenfest in Allmannsweier eine der größten Festivitäten. Nach seinem beschlossenen Ende Anfang des Jahres starteten MGV, Jugendkreis und TTC mit dem gemeinsam auf die Beine gestellten ersten »Allmeschwierer Herbschdfescht« am Wochenende einen Versuchsballon. Den Festsamstag versahen TTC und Jugendkreis, den Sonntag MGV und Jugendkreis. »Schon in der Aufbauphase hat man gesehen, dass alles nahtlos ineinander gegriffen hat. Untereinander hat man sich unterstützt«, stellte TTC-Vorsitzender Florian Bieber fest. Mithilfe eines großen Zelts auf dem Schulhof war von vorne herein die Wetterunabhängigkeit hergestellt. 

Und schon am Samstagabend strömten die Besucher frühzeitig. »Wir hatten vor 20 Uhr bereits ein wirklich gut gefülltes Zelt«, zeigte sich Uwe Hertweck, Vorsitzender des MGV sowie der Allmannsweierer Vereinsgemeinschaft, angenehm überrascht. Rund 30 Helfer waren über beide Festtage im Einsatz. Während der Jugendkreis die Kinderunterhaltung (Hüpfburg, Kinderschminken, Kastenrutsche, Karussell) betreute, waren die TTCler hinter der Theke dafür verantwortlich, dass beispielsweise der Flammenkuchen-Vorrat nicht ins Stocken geriet. Hier sorgte beispielsweise Markus Nierlin am Ofen unaufhörlich für Nachschub.

Den Verantwortlichen sei es im Prinzip nicht schwer gefallen, sich vom Gedanken ans einstige Straßenfest zu lösen, erzählten sie im Gespräch mit dem Lahrer Anzeiger. Hertweck benannte aus seiner Sicht einen klaren Vorteil des neuen Formats: »Das Gute ist, dass wir den Samstagabend nutzen können, um selbst aufs Fest zu gehen. Morgen sind wir dann dran, während die TTCler feiern können. Was das alte Straßenfest angeht, war das Thema für uns im Februar abgehakt.« Bieber ergänzte: »Anfang Juli kam mal der Gedanke ans Straßenfest auf, aber wir versuchen jetzt etwas Neues.« 

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Von Besucherseite gab es viel Lob fürs Fest. »Du triffst Leute hier, die hast du fast zehn Jahre nicht mehr gesehen«, erzählte ein Ottenheimer Besucher überrascht. Auch Jochen Steurenthaler war gerade in der Heimat und stattete dem Fest einen Besuch ab. »Eine schöne Idee, in die die Vereine viel Herzblut gegeben haben«, fand Steurenthaler, der im weiteren Verlauf des Samstagabends noch Dienst am Zapfhahn leistete. Musik gab es an beiden Tagen auch. Hartmut Drexler heizte am Samstag am Klavier ein, Erhard Allgeier übernahm samt Akkordeon am Sonntag. Für geistliche Impulse sorgte am Sonntagmorgen der auf dem Schulhof zelebrierte Schwanau-Gottesdienst. 

»Begrüßsenswert«

Angesprochen auf die zukünftige Perspektive der Veranstaltung, lehnte sich noch keiner der Verantwortlichen zu weit aus dem Fenster. Der Nachbesprechung und dem finanziellen Resultat sollte nicht vorgegriffen werden. Verschließen würde man sich der Idee allerdings nicht, meinte Uwe Hertweck: »Es wäre ach den positiven Erfahrungen dieser Tage schon begrüßenswert, wenn wir das wiederholen könnten.«

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