Schwanau - Ottenheim

Fasent: Auch die Kleinen kommen auf ihre Kosten

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 2 Minuten
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13. Februar 2018

Einen Nachmittag nur für Kinder gab es in Ottenheim. ©Thorsten Mühl

Früher war die Kinderfasent immer wieder einmal fester Bestandteil der »fünften Jahreszeit«. Ob Angler oder Schnooge-Hansili in Ottenheim, Kinderumzug in Nonnenweier – all das ist im Laufe der Jahre aus verschiedenen Gründen eingestellt worden.

Da in dieser Hinsicht eine echte Lücke entstand, wagte die CDU Schwanau 2015 den Versuch, eine Kinderfasent in kleinerem Rahmen wieder auf die Füße zu stellen. Eine private Initiative verschiedener Vorstandsmitglieder organisierte die erste Auflage, die seinerzeit in einem beschaulichen Rahmen mit 30 Kindern begann.

Seither ging die Veranstaltung mit jedem Jahr einem kleinen Schritt nach oben.

»Über rund 50 haben wir uns 2017 auf rund 80 Kinder gesteigert. Das Angebot wird von Kindern aus ganz Schwanau angenommen, dazu kommen Eltern und Großeltern, so dass wir eine Mischung aus Kinder- und Familienfasent erleben«, zeigte sich Kuno Hamm, stellvertretender Vorsitzender der CDU Schwanau, am Rande der mittlerweile vierten Auflage der Kinderfasent am Samstag erfreut.

Wie gewohnt hatte die CDU ins evangelische Gemeindehaus nach Ottenheim eingeladen. Und auch diesmal fiel die Resonanz hoch aus, die Tische und Stühle zeigten sich schon vor dem offiziellen Start bestens gefüllt. Und auch danach strömten Groß und Klein noch nach, um gemeinsam närrische Stunden zu verbringen.

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Das Programm des Nachmittags war in erster Linie spielerisch angelegt. Nach einer einleitenden großen Polonaise durch den ganzen Saal, die sich minutenlang dahinschlängelte, wurde zu einer ersten von mehreren Spielrunden eingeladen.

Die kleinen Besucher konnten sich bei Spieleklassikern wie Sackhüpfen, Topfschlagen, Reise nach Jerusalem und vielen weiteren lustigen Betätigungen einbringen. Als Verlierer musste sich dabei niemand fühlen, kleine Trostpreise fanden sich nämlich für jedes Kind. 

Wer eine Pause vom Spielen brauchte, konnte sich bei Mama und Papa ein wenig abkühlen und dann bei einem Stück Kuchen stärken für die nächsten Unternehmungen. Musikalische Beiträge und ein spektakulärer Besuch von einigen wilden Hexen rundete den Programmteil des fasnachtlichen Nachmittags gebührend ab.

Aufgrund der erneut überaus erfolgreichen Veranstaltung bleibt zu hoffen, dass die kleine Kinderfasent auch künftig mit konstanter ein fester Bestandteil der närrischen Zeit in der Riedgemeinde bleiben wird.

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