Lahr

Finale mit Feuerwerk auf Chrysanthema

Autor: 
Stephan Tissot
Lesezeit 2 Minuten
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14. November 2016

(Bild 1/3) Mit einem Abschlussfeuerwerk am Samstagabend wurde die diesjährige Chrysanthema zelebriert. ©Stephan Tissot

Der Abschluss der Chrysanthema am Samstagabend war heiß und feurig. Der Marktplatz war gestopft voll, als das Feuerwerk samt Musik in den Himmel über Lahr aufstieg. »The Teddyshakers« hatten davor und danach mächtig eingeheizt. Ganz gemäß »Roll over Beethoven«.

Jessica I. war nach der musikalischen Lichtorgie mehr als begeistert – und das teilte sie mit sicher mehreren Tausend Besuchern an diesem letzten Wochenende der Chrysanthema. »Die drei Wochen waren einmalig«, sagte sie, bevor der Himmel zu klassischer Musik und Popsongs hell aufleuchtete. Sie habe viel gelernt in der Zeit, über die Zucht der Chrysanthemen in der heimischen Stadtgärtnerei zum Beispiel. Aber auch fremden Kulturen und deren Traditionen sei sie näher gekommen. 

Nach den drei Wochen Blumenschau ist sie sich am Samstag auch sicher gewesen, dass die Entscheidung, dieses Jahr die Aufgabe der Chrysanthemenkönigin zu übernehmen, richtig war und ist. Die Gegenwart erklärte sie so: »Ich bleibe ja noch 339 Tage im Amt.« Dann gab Jessica I. – unterstützt von ihren Blumenmädchen Julia und Madita – den Start frei für das Feuerwerk. 

Der Besuch am Samstagmittag war, sicher aufgrund des Wetters, für die Verhältnisse der Chrysanthema zunächst bescheiden. 

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Die »Soultransformers« aus dem Kinzigtal sorgten dennoch mit Soul, Funk und Jazzklassikern für Stimmung. Gegen 15 Uhr wurde es allmählich voller auf dem Marktplatz. Da legte sich die Band, die auch vorher sehr gut gespielt hatte, noch einmal extra ins Zeug. »The Teddyshakers« aus Freiburg wollten da in nichts nachstehen. Jetzt gab es Rock ’n’ Roll vom Feinsten. Da füllte sich allmählich auch der zum Tanzen vorgesehene Platz zwischen Bühne und den Bänken. Einige der Gäste wagten eine heiße Sohle auf dem Pflaster. 

Richtig eng wurde es, als Tische und Bänke beiseite geräumt worden waren, die Königin samt ihren Blumenmädchen Danke gesagt hatte und das Feuerwerk seinen Lauf nahm. Danach hatten erneut die »Teddyshakers« das Sagen. Um es so zu sagen: Es steppte der Bär. 

Eine junge Chrysanthema
Am Sonntag gab es zunächst viele Flaneure im der Stadt. Am Mittag spielte die Bigband des Max-Planck-Gymnasiums unter der Leitung von Stefan Schrape. Auch da kamen viele Gäste und verweilten. 
Das letzte Wort bekam  hier noch einmal Jessica I.: »Die Chrysanthema ist so jung wie ich«, sagte die 19-Jährige zum Abschied der diesjährigen Blumenschau. 

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