Lahr

Freie Evangelische Schule investiert 4,7 Millionen

Autor: 
Jürgen Haberer
Lesezeit 3 Minuten
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21. Oktober 2011
Foto: FES - Der Neubau der Grundschule wird der erste Bauabschnitt bei der Planung »Campus FES« sein.

Foto: FES - Der Neubau der Grundschule wird der erste Bauabschnitt bei der Planung »Campus FES« sein.

Die Freie Evangelische Schule realisiert den ersten Bauabschnitt für den »Campus FES«. Bis zum Schuljahr 2013/2014 soll die Grundschule fertiggestellt sein.
Lahr (hab). Die Freie Evangelische Schule (FES) platzt aus allen Nähten, eine Erweiterung ist nicht mehr möglich, bereits jetzt wird teilweise in Containern unterrichtet. Der Trägerverein hat nun ein Grundstück gekauft, auf dem bis Herbst 2013 die neue Grundschule als erster Baustein des »Campus FES« fertiggestellt sein soll. Schulleiter Walter Rudolph spricht von einer überzeugenden Erfolgsgeschichte. 1995 mit gerade einmal acht Schülern gestartet, verzeichnet die FES im aktuellen Schuljahr erneut einen Rekord. 530 Schüler aus Lahr und der Region besuchen die christlich orientierte Bildungseinrichtung. Auf einem Nachbargrundstück des von der IGZ gemieteten Schulkomplexes wird seit einigen Jahren zusätzlich in Containern unterrichtet. Die FES umfasst Grundschule, Werk­realschule und Realschule, im Frühsommer wurden die ersten Abiturienten des Gymnasiums verabschiedet. Für Gerhard Hiller, den Vorsitzenden des Trägervereins, ist es nun einfach an der Zeit, mit dem Bau einer neuen Grundschule die Verwirklichung einer Vision anzupacken. »Campus FES« heißt das ehrgeizige Projekt, das am Ende für rund 900 Schüler in allen Schularten Platz bieten soll. Die Weichen sind klar gestellt, im September wurden die Verträge über den Kauf eines 10 000 Quadratmeter großen Grundstücks unterzeichnet. Es ist eines der letzten »Filetstücke« auf dem Ostareal des Flugplatzes, das von der IGZ vermarktet wird. IGZ-Geschäftsführer Markus Ibert freut sich nicht nur über den Verkaufserfolg, er hebt auch hervor, dass es erneut ein bisher langjähriger Mieter ist, der sich nun auf dem Areal dauerhaft niederlässt. Die Freie Evangelische Grundschule hatte das Gelände schon lange im Auge, obwohl sie durchaus auch reizvolle Alternativen gehabt habe. Der neue Standort liegt knapp 300 Meter von der bestehenden Schule entfernt, ein stichhaltiges Argument bei der schrittweisen Realisierung dieses ehrgeizigen Zukunftsprojekts. Inzwischen sind die Entwürfe für die neue dreigeschossige Grundschule fertig, das vorläufige Kostenvolumen von 4,7 Millionen Euro schließt den Kauf des Grundstückes ein. Die Architekten arbeiten mit Hochdruck am Bauantrag, im Frühjahr ist der Spatenstich geplant. Zu Beginn des Schuljahres 2013/2014 soll die Grundschule mit ihren derzeit rund 200 Schülern in den Neubau einziehen können. Kein Zweifel gehegt Wie es dann weitergeht, hängt von der weiteren Entwicklung ab. Rudolph und Hiller rechnen mittelfristig mit 300 Grundschülern und drei durchgängigen Zügen. Spätestens dann ist es für die beiden an der Zeit, den weiteren Ausbau des Campus' anzupacken. Beide sind voller Zuversicht, das Projekt stemmen zu können. Der auch fest im Schulkonzept verankerte Glaube lässt gar nicht erst zu, dass Zweifel an dem eingeschlagenen Weg aufkommen.

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