Lahr/Schwarzwald - Sulz

Friedhofsmauer in Sulz wird jetzt saniert

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 2 Minuten
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20. März 2019

Die Sulzer Friedhofsmauer ist schon seit Jahren marode und inzwischen auf der gesamten Länge einsturzgefährdet. ©Burkhard Ritter

Der Zustand der Sulzer Friedhofsmauer  ist in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Thema im Ortschaftsrat gewesen. Mitte des Jahres 2015 stürzte sogar ein Teil der südlichen begrenzenden Mauer ein.

Für dessen Instandsetzung wurde damals eine Summe von 60 000 Euro im Haushalt 2016 veranschlagt. Auch im Jahr 2017 hat sich der Ortschaftsrat mehrfach mit der maroden Mauer beschäftigen müssen.

Als man die das Mauerwerk komplett überwuchernden Efeuzweige schließlich entfernt hatte, zeigten sich bereits Auswirkungen auch auf den westlichen Mauerabschnitt. Die Möglichkeit eines even­tuellen Abrisses und Ersatzes durch eine moderne Begrenzung wurde seitens des Freiburger Landesamts für Denkmalpflege untersagt, da es sich bei der Mauer um ein Kulturdenkmal handle.

Eine statische Untersuchung hat ergeben, dass sämtliche Mauerabschnitte mehr oder weniger intensiven Sanierungsbedarf aufweisen. Gerade für den westlichen Abschnitt der 2,30 Meter hohen  Begrenzungsmauer herrschen erschwerte Bedingungen, da sich direkt unterhalb ein Gewächshaus befindet. 

Zwischenzeitlich sind verschiedene Verfahrensschritte, etwa das Einholen der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung seitens des Regierungspräsidiums Freiburg oder die Beantragung von Zuschussmitteln, vollzogen worden. Ebenso wurden zu Beginn des Jahres die Spezialmaurerarbeiten bereits ausgeschrieben, wobei die Kostenberechnung dafür von rund 250 100 Euro ausging. Vorgesehen ist, 210 Meter Sandsteinmauer zu sanieren und statisch zu sichern. 

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Im Ortschaftsrat wurde das Ergebnis der Submission bekanntgemacht. Von acht abgegebenen Angeboten wurde das der Firma Alex Kaufmann GmbH (Neu Isenburg) mit rund 209 250 Euro als die wirtschaftlichste Variante unter den Angeboten erachtet. 

Günstiges Angebot

Herbert Schneider, der Leiter der Bau- und Gartenbetriebe in Lahr, stellte sich den Fragen der Räte und legte ihnen dar, dass das seit 1973 bestehende Unternehmen in den Gesprächen einen kompetenten Eindruck hinterlassen habe. Zudem habe die Firma erkennen lassen, dass sie so bald wie möglich mit den Arbeiten beginnen wolle. Eile ist angesichts des Verfalls des Mauerwerks durchaus geboten. 

Bernhard Faißt (CDU) kritisierte, dass die Mauerpflege schon vor 30 Jahren hätte intensiver gehandhabt werden müssen. Das müsse nun wenigstens künftig unbedingt erfolgen. 
Am Ende der Diskussion befürwortete der Rat den städtischen Vorschlag einhellig.

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