Friesenheim - Schuttern

Schutterner Klosterlauf feiert gelungene Premiere

Autor: 
Wolfgang Schätzle
Lesezeit 3 Minuten
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03. Oktober 2016

Über 150 Läufer gingen beim Hauptlauf an den Start – darunter auch Bürgermeister Erik Weide (Startnummer 1). ©Wolfgang Schätzle

Eine gelungene Premiere feierte am Sonntag der Klosterlauf in Schuttern. Bei bestem Herbstwetter gingen 154 Läufer an den Start. Sowohl an Start und Ziel an der Offohalle als auch entlang der Laufstrecke herrschte allerbeste Stimmung. 

»Es wird ein heißes und sehr, sehr schnelles Rennen geben«, hallte es über die Lautsprecheranlage, denn gerade wurden einige Top-Läufer aus der Region vorgestellt. So waren beispielsweise Sebastian Karl vom TV Lahr und Michael Schrempp von den SOG Runners am Sonntag nach Schuttern gekommen, wo der Lauftreff des TuS Schuttern zum ersten Schutterner Klosterlauf geladen hatte. Und das Echo war riesig. 154 Starter beim Hauptlauf sorgten beim Lauftreff-Chef Sebastian Wendlinger und dessen Organisationsteam für strahlende Gesichter. 

Die 1 für den Schultes
Unter den Startern war auch lokale Prominenz wie Schutterns Ortsvorsteher Hans-Jürgen Kopf, der versteckt hinter einem freundlichen Lächeln doch etwas skeptisch drein schaute. Er habe zu wenig Zeit zum trainieren gehabt, ließ er den Lahrer Anzeiger wissen. Doch der Mann mit der Startnummer 2 stellte sich der Herausforderung. Am Ende lief er mit einer Zeit knapp über der Stundenmarke als 148. über die Ziellinie. Wesentlich schneller unterwegs war erwartungsgemäß Erik Weide, der mit der Startnummer 1 ins Rennen ging. Friesenheims Bürgermeister, der im vergangenen Jahr am »Ironman«-Triathlon in Frankfurt für den TuS Ottenheim teilgenommen hatte, lief nach 46:42 Minuten als 55. durchs Ziel. 

Die Spitzenplätze waren natürlich den Topleuten Sebastian Karl (34:31 Min.) und Michael Schrempp (34:41 Min.) vorbehalten. Dahinter platzierten sich Henri Hansert (35:27 Min.), Stefan Guhmann (35:32 Min.) und Salvatore Corriere (35:35 Min.). Top auch die Zeiten von Stefan Fritz (LSG Karlsruhe/36:10 Min.) und Peter Späth vom Weingut Wöhrle, der für die zehn Kilometer am Ende 36:12 Min. benötigte. Als beste Läuferin lief Lea May vom LC Breisgau (41:46) als 23. durchs Ziel. 

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Staffelläufer integriert
Im Hauptlauf waren auch die Staffelläufer integriert. So kam es schon mal vor, dass ein frisch eingewechselter Staffel-Läufer bei den Zuschauern am Streckenrand für Verwirrung sorgte, da dieser erst einmal voll motiviert an Topleuten vorbei zog. Die beste Staffel stellte das Bildungszentrum Friesenheim, deren Staffel »Die Dab-Brüder« bewältigte die zehn Kilometer in 22:37 Minuten. Das Bildungszentrum stellte mit Abstand die meisten Staffel-Teams, insgesamt neun, darunter auch zwei reine Lehrer-Staffeln. 

Bambini-Lauf
Vor dem großen Laufspektakel durften auch die Jüngsten Schnelligkeit und Ausdauer unter Beweis stellen, denn für sie gab es eigens einen Bambini-Lauf. 

Während die Athleten auf der Strecke schwitzten, gab es für Autos kein Durchkommen mehr: Schuttern war gesperrt, da sich die Laufstrecke fast über das gesamte Ortsgebiet hinzog.

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