"Ich bin Heiligenzell" (1)

Gerold Eichhorn übers harmonische Festjahr

Autor: 
Anja Rolfes
Lesezeit 2 Minuten
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14. November 2015
Gerold Eichhorn (68) schätzt an Heiligenzell das Miteinander der Menschen.

Gerold Eichhorn (68) schätzt an Heiligenzell das Miteinander der Menschen. ©Anja Rolfes

Zwei Orte – ein Jubiläum. Friesenheim und Heiligenzell feiern gemeinsam 1000 Jahre. Startschuss ist mit dem Neujahrsempfang am 6. Januar 2016. Bis Ende des Jubiläumsjahrs sind viele Veranstaltungen geplant. Auf was freuen sich die Bürger? Was schätzen sie an ihrem Heimatort? Darum geht es in der neuen Serie des Lahrer Anzeigers »Ich bin...« – immer samstags, im wöchentlichen Wechsel zwischen Friesenheim und Heiligenzell.

Ich heiße Gerold Eichhorn und bin 68 Jahre alt.

Ich wohne seit 1947 in Heiligenzell, also seit meiner Geburt.

Ich lebe gerne in Heiligenzell, weil es ein sehr lebens- und liebenswerter Ort ist, der überblickbar ist und fast familiäre Strukturen hat. Fast jeder kennt jeden und man grüßt sich. Kurze Wege bei Bedarf an Hilfestellungen, ob im Verein oder im Privaten, sind an der Tagesordnung. Es gibt keine verschlossenen Türen. Auswärtige Freunde sagen: ›Heiligenzell hat etwas Besonderes‹ und ich denke, sie haben Recht. 

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Im Jubiläumsjahr gefällt mir besonders, dass viele unterschiedliche Veranstaltungen in den Arbeitsgruppe erdacht und in demokratischer Abstimmung beschlossen wurden und damit die größtmögliche Zustimmung haben. Wir können aus diesem Blickwinkel ein harmonisches Festjahr erwarten. Mir gefällt auch sehr, dass bei den Planungen zwischen den Orten keine Dominanz des großen Bruders zum kleineren Ort erkennbar ist – eher im Gegenteil. Gemeinsam stehen wir vor einem Festjahr mit besonderen Herausforderungen, interessanten Veranstaltungen und mit großen Erwartungen, die gemeinsam getragen werden – gemäß dem Motto: ›Zwei Teile – ein Ganzes‹ und ›Wir feiern. Gemeinsam.‹

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