Höllen-Brut Friesenheim

Gorillas aus Schuttern holen Höllenkicker-Wanderpokal

Autor: 
Wolfgang Schätzle
Lesezeit 3 Minuten
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25. August 2019

Beim Höllenkicker-Turnier am Wochenende in Schuttern ging es wieder um den heißbegehrten Wanderpokal der Höllen-Brut Friesenheim. ©Wolfgang Schätzle

Das Sommerfest der Höllen-Brut Friesenheim war erneut ein toller Erfolg. Die Gorillas aus Schuttern holten zum vierten Mal den Höllenkicker-Wanderpokal. Die Nagel-Meisterschaft ging erstmals an die Schattenwölfe aus Ballrechten-Dottingen.

Die Gorillas aus Schuttern und die Wildsaue vom Schollebunker aus Scherzheim sind immer mit dabei, wenn es um die Titel geht, sei es beim Höllenkicker-Turnier oder beim Nagelwettbewerb. Beide Narrenvereine sind beim Sommerfest der Höllen-Brut Friesenheim auf der Festwiese neben dem Schutterner Baggersee seit den Anfängen der Veranstaltung dabei und hatten sich in den vergangenen Jahren die Titel aufgeteilt. Die Gorillas gingen als Höllenkicker-Meister hervor, die Wildsaue stellten die Nagelkönige. Nur im vergangenen Jahr war es anders: Da holten erstmals die Gorillas beide Titel. 

Top-Favoriten

Ein Ziel, dass die Schutterner auch in diesem Jahr wieder anstrebten. Doch zunächst einmal lief es nur für die Wildsaue beim Höllenkicker, wobei es sich um einen Menschenkicker handelt, so richtig rund. Die Gorillas hingegen leisteten sich überraschenderweise ein Unentschieden gegen einen Neuling, der Zunft Krozinger Werwölfe. Doch auch die Wildsaue patzten im letzten Gruppenspiel. Die Konstellation ergab schließlich, dass die beiden Top-Favoriten bereits im Halbfinale aufeinander trafen mit dem glücklichen Ende für die Gorillas. Und so kam es zumindest beim Lebendkicker-Turnier wie viele erwarteten. Die Gorillas setzten sich im Finale gegen die Laubenhexen aus Lahr durch und holten zum vierten Mal den Titel. 

Die Gorillas wollen nun natürlich alles dran setzen, auch 2020 erfolgreich das Turnier zu beenden, um dann den Wanderpokal ihr Eigen nennen zu können. Bei der Höllen-Brut liegt nämlich die Messlatte etwas höher: Nicht nach drei, sondern erst nach fünf Siegen eines Teams geht der Pokal weiter. Dritter wurde übrigens der Dauerivale aus Scherzheim. Die Wildsaue gewannen das kleine Finale gegen die Krozinger Werwölfe. Insgesamt waren zwölf Teams am Start.

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Ein überraschendes Ergebnis gab es beim Nageln. Weder die Gorillas als Vorjahressieger, noch die Wildsaue vom Schollebunker, die in den ersten Jahren stets bei diesem Wettbewerb dominierten, kamen zum Zuge. Erstmals gewannen die Schattenwölfe aus Ballrechten-Dottingen die Nagel-Meisterschaft. Aber in einem waren die Wildsaue auch diesmal unübertrefflich, nämlich im Spenden. 

Für den guten Zweck

Jedes Jahr wurden beim Sommerfest der gastgebenden Höllen-Brut hölzerne Kunstwerke versteigert. Und die gingen immer nach Scherzheim, die solange ihre Angebote steigerten bis keiner mehr mitbot, egal was es koste. Es sei ja für einen guten Zweck und zudem, hat man mit den letzten vier Kunstwerken einheimischer Kettensäge-Künstler die Ecken des Vereinsheims ausschmücken können, lässt Patrick Bußhart den Lahrer Anzeiger wissen. 

In diesem Jahr war allerdings kein Holzkünstler vor Ort, dafür gab es erstmals eine Tombola, zweigeteilt eine für die Kinder, eine für Erwachsene. Die Erwachsenen-Lose gingen fast ausschließlich an die Scherzheimer. Und da es diesmal nichts zum ersteigern gab, sammelten die Wildsaue zusätzlich in den eigenen Reihen, um »Höllen-Boss« Patrick Offenburger eine zusätzliche Spende übergeben zu können. Diese Spende, die Startgelder sowie ein Teilerlös des Fests gehen wie gewohnt wieder an die Kinderkrebsklinik in Freiburg.

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