Lahr

Gospelchor "Golden Harps" begeistert gefeiert

14. November 2017
&copy Hans Weide

700 Zuhörer feierten die »Golden Harps« am Samstag bei ihrem Konzert zum 20-jährigen Bestehen in der Lahrer Stadthalle.

Seit 20 Jahren erfreut der Gospelchor »Golden Harps« aus Lahr die Liebhaber des traditionellen Gospelgesangs. Dies traf auch in jeder Hinsicht auf ihr Konzert am Samstagabend zu. 700 Zuhörer in der voll besetzten Lahrer Stadthalle bestätigten dies mit teilweise enthusiastischem Beifall für den Chor und seine Solisten. 

Aus Anlass des runden Geburtstags hatte Chorleiter Friedhelm Matter auch ehemalige Solisten des Chors engagiert. Dies war für das Lahrer Publikum ein besonderer Genuss. Hinzu kamen die sechs Instrumentalisten der Band und – als besonderes Highlight – ein Streicher-Quartett. 

Die Gospel-Gala stand unter der Überschrift »Oh happy Day«, dem weltweit wohl bekanntesten Gospel-Song. Lange musste jedoch das Publikum auf dieses Stück warten, denn es kam erst am Ende des Abends. Selbstverständlich war es ein Höhepunkt des Konzerts. 

Emotionalität

Richtig vorgetragen, eignet sich Gospelgesang eben nicht zum andächtigen Zuhören. Und so klatschten und sangen die Gäste immer wieder begeistert mit. Diese Begeisterung kann man nur erzeugen, wenn man den besonderen Charakter dieses Gesangs, nicht nur von seiner Geschichte, sondern auch von seiner Emotionalität versteht. 

Die »Golden Harps« sind inzwischen nach über 500 Auftritten, unter anderem auch im Europa-Park oder auch im Fernsehen, nicht nur zu renommierten Vertretern dieser Musikrichtung geworden, sondern haben viele Anhänger über die Region hinaus gefunden. Nach ihrem Gastspiel in Lahr dürften es sogar noch einige mehr geworden sein.

Sie beherrschen neben den klassischen Spirituals der amerikanischen Sklaven auch deren modernen Einflüsse aus Jazz, Blues und Soul. Neben den schwungvoll-fröhlichen und lebendigen Songs bot das Konzert auch ruhige, besinnliche Momente. Hierbei zeichneten sich besonders die jeweiligen Solisten aus, die mit viel Einfühlungsvermögen glänzten – mal sangen sie kräftiger, mal leiser, so wie es das jeweilige Stück erforderte. Am Ende  wollte das Publikum den Chor und die Instrumentalisten immer noch nicht von der Bühne lassen, sondern forderte stehend nach »Oh happy Day« nochmals eine Zugabe.

Kontakt zum Publikum 

Friedhelm Matter, der sich auch mal unter die Sänger mischte und auch ständigen Kontakt zum Publikum hielt, gelang es wieder einmal, die Akteure zu Hochleistungen anzuspornen. Zwischen den Songs hatte er Gelegenheit, im Gespräch mit Moderator Reinhold Weber die Entstehungsgeschichte und einige besonders erfolgreiche Auftritte des Chors Revue passieren zu lassen. 

Autor:
Hans Weide

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