Lahr/Schwarzwald

Gut beschirmt zum verkaufsoffenen Sonntag in Lahr

Autor: 
Endrik Baublies
Lesezeit 3 Minuten
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03. November 2019
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Schirm an Schirm: Ohne Schutz ging am Sonntag nichts in der Marktstraße.

Schirm an Schirm: Ohne Schutz ging am Sonntag nichts in der Marktstraße. ©Endrik Baublies

Der zweite verkaufsoffene Sonntag lockte weniger Besucher in die Innenstadt. Grund war nicht das Angebot, sondern das schlechte Wetter. Die Werbegemeinschaft zeigt sich dennoch zufrieden.

Ob Feuerspucken geholfen hätte? Der Rummel am zweiten verkaufsoffenen Sonntag der Werbegemeinschaft zur Chrysanthema war verhalten – oder doch nicht? Gemessen an den Regenschirmen waren Marktstraße und Marktplatz gestopft voll. So viele Regenschirme und – in aller Regel je ein Passant unter dem Regenschirm – wird es sicher erst wieder in einem Jahr in der Innenstadt geben – vorausgesetzt es regnet 2020 an einem oder beiden verkaufsoffenen Sonntagen zur Chrysanthema. Der Blick vom Alten Rathaus in die Einkaufsmeile zeigte also das gewohnte Gedränge, denn es reihte sich Regenschirm an Regenschirm. Dennoch wäre der Versuch, unbeschirmt den Sprung ins Getümmel zu wagen, offensichtlich vermessen gewesen.

„Tabaluga“ ohne Feuer

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Umgekehrt entpuppte sich das solide Dach beim Näherkommen als reichlich lückenhaft. Denn es war Platz in der Marktstraße. Das lag nicht an den sicher vielen Schirmen und möglicherweise dem Gehakel und der eventuellen  Rücksichtnahme der Passanten. Es waren tatsächlich deutlich weniger Besucher in der Stadt unterwegs. Denn der Weg vom Alten Rathaus zum Rathausplatz mit einem Schlenker auf dem Marktplatz waren ohne Mühe in 20 Minuten zu schaffen. Und das gradlinig durch die Marktstraße. Das wäre vor 14 Tagen beim ersten verkaufsoffenen Sonntag unmöglich gewesen. 

Da half es auch nichts, dass „Tabaluga“ auf dem Marktplatz Feuerspucken wollte. Da war es allerdings deutlich kuscheliger als in der Marktstraße. Der Drache durfte aber kein Feuerspucken. Es hätte auch nichts am Wetter geändert. Denn es regnete zwar; aber für November war es mit nahezu 15 Grad immer noch viel zu warm. Regenschirme gingen auch nicht gut. Keiner, der den Tag in der Stadt genießen wollte, wäre ohne Regenschirm oder „Friesennerz“ auf die Straße gegangen. Die gab es gelegentlich auch zu sehen, was aber am relativen Rummel nicht wirklich etwas änderte.

Die deutlich weniger Passanten haben aber deutlich mehr die Flucht nach innen angetreten. In den Geschäften herrschte mehr Betrieb als vor 14 Tagen. Da waren vor allem die Straßen gestopft voll. Die Einzelhändler sind mit dem zweiten verkaufsoffenen Sonntag also genauso zufrieden wie mit dem vor zwei Wochen. Da haben viel mehr Besucher nicht gar so viel gekauft – im Gegensatz zu etwas weniger Gäste am Sonntag, die wohl deutlich mehr eingekauft haben, heißt es von Seiten der Werbegemeinschaft. Es ist also alles relativ.

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