Schwanau - Nonnenweier

Halloween-Party steigt wieder in der Burkard-Michael-Halle

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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27. Mai 2019

Die Halloween-Party des TuS Nonnenweier findet am 31. Oktober in der Burkhard-Michael-Halle statt. ©Archiv Universal Dog

Der Ortschaftsrat Nonnenweier hat in seiner letzten Sitzung vor der Kommunalwahl am Mittwochabend einem Antrag des Turn-und Sportvereins (TuS) zugestimmt, die Burkhard-Michael-Halle zur Durchführung der Halloween-Party am Donnerstag, 31. Oktober nutzen zu können. 

Die Nonnenweierer Ortsvorsteherin Dagmar Frenk erläuterte, dass der TuS Nonnenweier eine Absprache mit dem Rassegeflügelzuchtverein (RGZV) Schwanau getroffen habe. Dessen Geflügelschauen finden im Normalfall gemäß eines rollierenden Systems abwechselnd in allen vier Schwanauer Ortsteilen statt. Ursprünglich wäre dieses Jahr Nonnenweier an der Reihe gewesen, aufgrund der Absprache weicht der RGZV jetzt in die Ottenheimer Rheinauenhalle aus.

2020 findet die Schau dann in Nonnenweier statt. Ansonsten gelten für die Party die üblichen Rahmenbedingungen, unter anderem werden zwei Hallendrittel genutzt, zudem ist die übliche Genehmigung seitens des Landratsamts einzuholen

Zwei Prozent zu schnell

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Bekanntgemacht wurden im weiteren Sitzungsverlauf die Resultate einer im März in der Ottenheimer Straße vorgenommenen Geschwindigkeitsmessung. Zwischen 6.35 und 11.35 Uhr wurden 417 Fahrzeuge kontrolliert, wovon zehn oder umgerechnet rund zwei Prozent zu schnell unterwegs waren im Tempo-30-Bereich. Der ermittelte Höchstwert lag bei 52 Stundenkilometern und wurde gemäß Bußgeldkatalog mit einer Geldstrafe in Höhe von 80 Euro sowie einem Punkt geahndet.
 
Zum Bebauungsplan »Am Ziegelgarten« sollen Möglichkeiten erörtert werden, das Verfahren noch in diesem Jahr anzustoßen. Für die Erschließungsplanung ist im laufenden Kommunalhaushalt ein Betrag von 23 000 Euro eingestellt. »Das Problem ist, dass wir derzeit praktisch noch gar nichts machen können. Interessenten sind da, aber wir haben noch keine Planungen oder weitere Details vorliegen«, brachte es Ortsvorsteherin Frenk auf den Punkt.

Kritik zum Dorffriedhof

In der Frageviertelstunde verlor ein Zuhörer kritische Worte zum Thema Dorffriedhof. Zum einen monierte er den Zustand diverser Gräber und die mangelnde Konsequenz beim Abräumen. Seitens der Ortsverwaltung wurde darauf geantwortet, mindestens einmal jährlich würden die Gräber genauer unter die Lupe genommen im Zuge eines Rundgangs. Daraufhin würden, sofern bekannt, Angehörige schriftlich in Kenntnis gesetzt und zum Thema Abräumen informiert.
 
Während mancher Angehörige froh und dankbar angesichts der Information sei, reagierten andere mit Unverständnis oder zeigten sich beratungsresistent. Mittlerweile werde dazu übergegangen, bei abgelaufenen Gräbern, für die keine Angehörigen ausfindig gemacht werden könnten oder die auch auf mehrfaches Anschreiben nicht reagierten, die entsprechenden Gräber durch den Bauhof abräumen zu lassen.

Ein zweites Thema des Zuhörers war die seiner Meinung nach zu geringe Zahl von auf dem Friedhof zur Verfügung stehenden Halterungen für Gießkannen. Diese hätten noch an ein, zwei anderen Stellen angebracht werden sollen. Schwanaus technischer Betriebsleiter Achim Rehm sagte ein solches Verfahren zu und nahm den Punkt zur weiteren Bearbeitung mit.

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