Schwanau - Nonnenweier

Historischer Förderverein Schwanau "tanzt in den Mai"

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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03. Mai 2019

Beim Tanz in den Mai des Historischen Fördervereins Schwanau war die Stimmung bestens. ©Thorsten Mühl

Numerisch nicht ganz so viele Besucher wie im Vorjahr, aber eine dennoch »volle Hütte« verzeichnete der Historische Förderverein (HFV) Schwanau am Dienstagabend bei seinem bewährten »Tanz in den Mai« im Heimethues.

Getanzt hatten sie reichlich »in den Mai«, die Besucher beim Historischen Förderverein (HFV) Schwanau am Dienstagabend. Zum vierten Mal hatte der Förderverein ins Nonnenweierer Heimethues eingeladen, um den Wonnemonat zu begrüßen. Die Konzeption wurde zwar angepasst, ist im Grunde aber in wesentlichen Teilen gleich geblieben.

Gesetzt wurde auf einen lockeren Rahmen, in dem die Gäste vor allem Gelegenheit zum Tanzen und für Gesprächen haben sollten. Dabei wurde die Bestückung von Stube, Bar und Außenbereich mit Stühlen und Tischen entsprechend berücksichtigt. Überall konnten sich größere und kleinere Gruppen an den Tischen treffen – immer wieder veränderten sich dabei die Konstellationen. Wer gerade einmal keine Lust zum Tanzen hatte, zog sich in Ruhe zum Essen an einen Tisch zurück, wobei die Kommunikation aber nie abriss.

Schwanauer Ortsteile

Der HFV versteht sich als Verein für alle vier Schwanauer Ortsteile und Bürger, und exakt das spielte sich im Laufe der Veranstaltungsstunden auch ab. Die Heimetstub’ entwickelte sich zu einem Mikrokosmos, in dem sich Gäste aus Ottenheim, Allmannsweier, Nonnenweier und Wittenweier unterhielten, gemeinsam feierten und Spaß hatten. 

Dazu kam eine Durchmischung der Generationen. Die Junggebliebenen fanden sich zu größeren Gesprächsrunden zusammen, enterten zwischendurch die Tanzfläche, um in den Pausen wiederum amüsiert das zunehmende Geschehen im Tanzbereich zu beobachten. Das jüngere Publikum wechselte immer wieder die Sektoren im Heimethues – Tanzfläche, Außenbereich, Bar. Wie gewohnt dauerte es seine Zeit, bis die Zahl der Tanzenden konstant größer wurde. 

Die Stimmung kochte, insbesondere nach vollendeter Mitternacht, zunehmend hoch. Im hinteren Bereich der Heimetstub’ waren nun sämtliche Stehtische besetzt, ebenso die Tanzfläche. Aufgrund des stetigen Kommens und Gehens ließen sich absolute Gästezahlen nicht gesichert festmachen. 

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Viele neue Gesichter

HFV-Vorsitzender Uwe Vogelmann fasste zusammen: »Es könnten numerisch ein paar Besucher weniger gewesen sein als 2018. Aber wir haben wieder viele neue Gesichter begrüßen können, die Stimmung war exzellent und auch das von uns angestrebte Miteinander von Jung und Junggeblieben war so wie gewünscht.« 

Die Reaktionen seitens der Besucher verrieten große Zufriedenheit. »Ich war heute alleine zuhause, so dass man sich, gerade als Frau, überlegt, wo man hingeht. Hier fühle ich mich wohl, kann tanzen, mich mit netten Menschen unterhalten und Spaß haben. Es ist gemütlich«, stellte etwa Antje Kopf heraus. 

Stammgäste

Zu den Stammgästen bei den HFV-Veranstaltungen zählen seit ein paar Jahren auch die Verantwortlichen der »Bäschili Hexe Allmeschwier« samt Anhang. »Der Rahmen ist überschaubar, man begegnet sich über den Abend hinweg immer wieder, kann sich unterhalten, hat aber auch die Freiheit, hin und her zu wechseln«, drückte es Vorstandsmitglied Sabine Ficht aus. 

Während die letzten Gäste gegen 4 Uhr allmählich den Heimweg antraten, herrschte bei den HFV-Verantwortlichen Zufriedenheit vor. »Ein sehr schöner Abend, wir freuen uns«, so Uwe Vogelmann.

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