Meißenheim

In Meißenheim wird erfolgreich Handball gespielt

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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15. Dezember 2018

Dass in Meißenheim erfolgreich Handball gespielt wird, ist vielleicht auch den begeisterten Schlachtenbummlern zu verdanken. ©www.handball-server.de

Dass in Meißenheim und auf den Damenbereich bezogen, zusätzlich in Nonnenweier, erfolgreich Handball gespielt wird, ist kein Geheimnis. Aktuell mischen Herren und Damen – nicht zuletzt dank Impulsen aus der eigenen Jugend – in der Landesliga-Spitze mit.
 

Nachlassendes Interesse am Handball im Ried ist dieser Tage wahrlich nicht auszumachen. Vorige Woche besiegten die Herren I des HTV Meißenheim vor über 600 Zuschauern Nachbar und Lokalrivale TuS Ottenheim. Mit 26:0 Punkten behauptet Meißenheim die Tabellenspitze – eine Entwicklung, die einem breiten Kader geschuldet ist. 

In den bringen sich auch einige Kräfte der eigenen Reserve und A-Jugend gewinnbringend ein. Kevin Wilhelm, Luka Lederle, Robin Link, Dennis Ammel – nur einige wenige Beispiele, wie der Riedverein in der laufenden Runde unterwegs ist. 
Im Sommer tätigten die Verantwortlichen bereits eine klare Ansagen. »Das Lehrjahr ist nun vorbei. Der Weg der Entwicklung geht auch dieses Jahr weiter, wir sind noch nicht am Ende. Gerade bei den A-Jugendlichen wollen wir die Entwicklung aber auch sehen«, so Trainer Frank Ehrhardt. Angesichts der sportlichen, jenseits aller Erfolge aber auch spielerischen Entwicklung herrscht derzeit große Zufriedenheit vor. Der Schritt, die A-Jugend gemeinsam mit Herren I und II trainieren zu lassen, hat auch seinen Teil zum Gesamtbild beigetragen. 

»Ich hätte in einzelnen Spielen gerade unsere ganz Jungen gerne noch öfter eingesetzt. Das war leider – bedingt durch Taktik oder Spielsituation – nicht immer so möglich. Aber sie sind dabei, zum Teil schon feste Bestandteile des Kaders. Wir können uns noch auf einiges freuen in der Rückrunde, auch hinsichtlich unserer jungen Spieler«, zeigt sich Frank Ehrhardt überzeugt. 

Massive Entwicklung

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Der Weg soll auch zukünftig maßgeblich über die eigene Jugend führen. »Die Durchlässigkeit ist groß aus der Jugend, wir brauchen diesen Hunger in der ersten, aber auch der zweiten Mannschaft. Wir wollen auf diese Spieler bauen, sie sind und sollen unsere Zukunft sein«, unterstreicht Frank Ehrhardt, bekanntlich ein Verfechter der intensiven Arbeit mit jungen Spielern. 

Während die Herren den Blick zumindest perspektivisch in Richtung Südbadenliga richten, durchlaufen auch die Damen, als Handball-Spielgemeinschaft Meißenheim/Nonnenweier in der Landesliga aktiv, seit Sommer einen massiven Entwicklungs-Prozess. Allein sechs neue Kräfte (Celine Frenk, Lisa Bader, Lisa Bertrand, Lisa Luick, Katharina Greiner, Elena Kern) wurden aus der eigenen Jugend in den Damenkader hochgezogen. Im Sommer blieb Trainer Stefan Wilhelmi betont realistisch: »Ich kann nicht erwarten, dass die Mannschaft mit so vielen neuen Jugendspielerinnen in der Landesliga alles einreißen wird.« 

Zum Jahresende spielt die Mannschaft, geführt von erfahrenen, aber nicht zuletzt geprägt durch ganz junge Spielerinnen, um die Plätze zwei und drei mit. Eine Entwicklung, die den Coach natürlich  freut: »Wir sind gut unterwegs, gerade die Jungen machen erfreuliche Fortschritte. Nicht nur sportlich, auch in menschlicher Hinsicht macht es sehr viel Spaß, eine richtig gute Truppe«, beschreibt Wilhelmi. 

Das Potenzial sieht man längst nicht ausgeschöpft, gerade an eigenen Jugendspielerinnen bieten sich noch mehr Möglichkeiten. »Wir haben auch schon erste B-Mädchen dabei gehabt, da könnte sich für die Zukunft weiteres ergeben«, so Wilhelmi. Ob das in einer noch engeren Verzahnung oder perspektivisch wieder im Aufbau einer zweiten Damenmannschaft besteht, ist offen. 

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