Lahr

Integration, die Spaß bereitet

Autor: 
Braun Hildegard
Lesezeit 2 Minuten
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10. Mai 2012
Hildegard Braun - Die Beteiligten am Projekt »Integrative Naturwerkstätten: Gemeinsam gärtnern – gemeinsam erleben« haben Spaß an diesem naturpädagogischen Lehren und Lernen. Eine weitere Spende der Volksbank-Bürgerstiftung für die Ökologiestat

Hildegard Braun - Die Beteiligten am Projekt »Integrative Naturwerkstätten: Gemeinsam gärtnern – gemeinsam erleben« haben Spaß an diesem naturpädagogischen Lehren und Lernen. Eine weitere Spende der Volksbank-Bürgerstiftung für die Ökologiestat

Das Projekt »Integrative Naturwerkstätten« hält erneut finanzielle Unterstützung, um die Nachhaltigkeit zu garantieren: eine Spende von 3000 Euro aus der von der Volksbank initiierten »Bürgerstiftung für die Region Lahr, Ettenheim, Gengenbach, Herbolzheim, Hohberg und Zell«.

Lahr. Reinhard Krumm, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Lahr, hat es sich gestern nicht nehmen lassen, zum zweiten Mal persönlich eine Spendenzusage von 3000 Euro der Ökologiestation auf dem Langenhard einzulösen. Im vergangenen Jahr hat er sich das Projekt angesehen und war so überzeugt und angetan davon, dass er schon damals in Aussicht stellte, es weiterhin zu fördern, um die Nachhaltigkeit zu garantieren.

»Enorme Motivation«

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Die durchschnittlich sieben Schüler der Berufsvorbereitenden Einrichtung (BVE) der Georg-Wimmer-Schule (GWS) für Geistigbehinderte fühlen sich im vierten Jahr auf dem Langenhard wohl und geborgen, was eine enorme Motivation in der Entwicklung mit sich bringe, wie GWS-Schulleiterin Christina Maurer-Wulf gestern beim Lokaltermin auf dem Langenhard betonte. Als die Ökologiestation vor Jahren aus Kostengründen Rentner für die Gartenarbeit gesucht hatte, meldete sich die GWS und arbeitet dort seither jeden Mittwoch mit mehreren Schülern im Garten. Sie pflegt die Kräuterbeete, schneidet Obst tragende Gehölze, mäht den Rasen, erntet und bereitet unter der Aufsicht von Ulrike Koscheck zum Beispiel Bärlauchpesto zu.

Nun ist eine neue Gruppe mit fünf Jugendlichen für Haushaltsarbeiten unter der Leitung von Brigitte Hoffmann hinzugekommen. Diese Schüler üben das Zählen, während die Tassen gespült und in den Schrank geräumt werden. Sie lernen, Betten zu beziehen, das Nassaufwischen und anderes.

Schulleiterin Maurer-Wulf ist voll des Lobes darüber, was dieser Freiraum auf dem Langenhard mit den geistig behinderten Schülern mache. Auch die regelmäßigen Kontakte zu Nichtbehinderten (die als Regelgruppen drei bis fünf Tage von den Mitarbeitern der Ökologiestation unterrichtet und betreut werden), die sich ganz von allein durch den gemeinsamen Mittwochsaufenthalt ergeben, bringe allen involvierten Personen viele positiven Erfahrungen.

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