Lahr - Sulz

Kartenverkauf fürs Jubiläumstheater in Sulz startet am Samstag

Autor: 
red/sk
Lesezeit 2 Minuten
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12. Februar 2020

©Grafik: Sulz

Der Kartenvorverkauf für das Theaterspiel „Der arme Eduard – Geschichten vom Zünderle“ zum 750. Jubiläum von Sulz startet am Samstag, 15. Februar. Im Theater geht es um den Sulzer Eduard Herzog, auch genannt „Zünderle“, der auch die Gründung des Musikvereins maßgeblich beeinflusste. 

Von 10 bis 13 Uhr gibt es im Rathaus in Sulz Platzkarten in den Kategorien 1 für zwölf Euro und der Kategorie 2 für zehn Euro zu kaufen. Weitere Vorverkaufstermine sind am Sonntag, 16. Februar, und am Samstag, 29. Februar, jeweils von 10 bis 13 Uhr. Wer keine Zeit hat im Sulzer Rathaus vorbeizuschauen kann am Montag, 17. Februar, Dienstag, 18. Februar, Donnerstag, 20. Februar, Freitag, 21. Februar, Dienstag, 25. Februar und am Donnerstag, 27. Februar, jeweils von 14 bis 20 Uhr die Karten telefonisch unter • 01 76/52 04 20 78 bestellen.  Die Aufführungen sind am Freitag, 3. April, und am Samstag, 4. April, jeweils um 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 5. April, um 17 Uhr.

Eduard Herzog (1861-1918), auch genannt „Zünderle“, war laut Pressemitteilung ein Sulzer Original. Ein Organisationstalent und Lebenskünstler, unkonventionell, gewitzt, gesellig und hochmusikalisch. Er beeinflusste die Gründung des Musikvereins in Sulz durch seine „Zünderle-Musikkapelle“ maßgeblich. Die Kinder des Dorfes seien jederzeit in seinem Haus willkommen gewesen. Ihnen muss er anhand vieler gesammelter „Schätze“ fantasievolle Geschichten über sich, seine Familie und die Welt zum Besten gegeben haben, heißt es in der Pressemitteilung. 

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Buch gewidmet

Herzog prägte die Sulzer Bevölkerung – so sehr, dass Josef Weber ihm in den 70er-Jahren ein ganzes Buch mit dem Titel „Der Zünderle und seine Zeit“ widmete. Doch plötzlich Ende der 1890er-Jahre verschwandt „Zünderle“ von der Bildfläche. Was war mit ihm geschehen? Nach überlieferten Geschichten gaben neuere Forschungsergebnisse Hinweise auf die wahre Lebensgeschichte von Herzog und inspirierten Autor Christopher Kern während seiner Recherche zu dem Theaterstück, das zunächst eigentlich ganz anders geplant war. Das Theaterstück soll eine Verneigung der Lebensleistung einiger Menschen aus der Vergangenheit darstellen. Kern schrieb bereits Jubiläumsstücke für Oberschopfheim, Oberweier und Allmannnsweier und machte sich mit weiteren Produktionen mit der „Theaterbühne im Keller“ des Kulturkreises Lahr einen Namen.

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