15. Auflage am 29. Februar

Kindersachenflohmarkt in Friesenheim weiter extrem beliebt

Autor: 
Sophia Körber
Lesezeit 3 Minuten
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20. Februar 2020

An mehr als 70 Ständen können die Besucher des Friesenheimer Flohmarkts Schnäppchen ergattern. ©Privat

Trotz Amazon und Einzelhandel ist der große Kindersachenflohmarkt in Friesenheim immer noch extrem beliebt. Nach wenigen Stunden sind meist alle Tische vergeben. Am Samstag, 29. Februar, geht der Flohmarkt in die 15. Runde und eine der Organisatorinnen erzählt von den Anfängen.

Feilschen, Schnäppchen ergattern oder selbst den Geldbeutel etwas füllen: Am Samstag, 29. Februar, findet mittlerweile zum 15. Mal der große Friesenheimer Kindersachenflohmarkt in der Sternenberghalle statt. Nach knapp sieben Jahren ist der Flohmarkt, der immer im Früh- und Spätjahr stattfindet, noch immer ein Erfolg. „Die Tische sind meist sehr schnell weg“, sagt Anna Arbter, Mitglied des Organisationsteams.

Die Vergabe geht nach Eingang der Reservierung. „Bis jetzt startete die Anmeldephase um Mitternacht knapp drei Monate vor dem Termin. Teilweise gingen die ersten Anmeldungen bereits wenige Minuten später ein und wir waren bereits um 0.13 Uhr ausgebucht.“ Für die nächste Auflage wollen sich die Organisatoren deshalb etwas anderes ausdenken: „Wir wollen, dass alle die gleiche Chance haben und möchten die Anmeldephase dann beginnen, wenn die meisten Zeit haben.“ Die nächste Anmeldephase steht daher schon fest:  Am Sonntag, 26. Juli, um 16 Uhr. 76 Tische werden laut Arbter vergeben. Die Wartelisten sind meistens lang.

Richtig einarbeiten

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Arbter selbst ist seit sechs oder sieben Flohmärkten im Organisationsteam. So genau weiß sie das gar nicht mehr. „Wir sind eine Gruppe von Eltern, die sich um alles kümmern.“ Derzeit sind sie sechs Mitglieder und haben vier Interessenten. „Wir müssen ständig schauen, dass wir genug Leute sind. Manche Kinder verlassen den Kindergarten und damit auch die Eltern das Team.“ Meist planen sie zwei bis drei Flohmärkte im Vorlauf, um die Neuen auch richtig einzuarbeiten. Das Team teilt sich intern noch einmal auf in verschiedene Gruppen, die sich beispielsweise vorrangig um den Kommissionsverkauf, das Getränke- und Speisenangebot oder die Werbung kümmern. 

Angefangen hat eigentlich alles mit zwei kleinen Flohmärkten der katholischen Kita und dem evangelischen Kindergarten. „Die Elternbeiräte haben sich damals zusammengeschlossen – vor allem wegen des Platzmangels im evangelischen Kindergarten“, erklärt Arbter. Die Überlegung: Aus zwei kleinen Flohmärkten soll ein großer werden. Das Konzept entpuppt sich als Erfolg. 

„Angeboten wird alles von Kinderkleidung bis Spielsachen, Kinderwagen und Babyausstattung“, sagt Arbter im Gespräch mit dem Lahrer Anzeiger. Die Standkosten liegen bei zwölf Euro für die normalen Plätze und bei 15 Euro für die Stände vor der Bühne. „Zudem haben wir einen Kommissionsverkauf. Dort können auch Leute, die keinen eigenen Stand haben, ihre Großteile wie Fahrräder abgeben.“ Die Einnahmen der Tischgebühren und der Getränke sowie Speisen werden an die beiden Kindergärten gespendet. „Im Schnitt kommen wir auf 900 bis 1000 Euro pro Kindergarten.“

Früher gab es laut Arbter auch die Möglichkeit die Standgebühren zu reduzieren, wenn man einen Kuchen mitgebracht hat. „Das gibt es mittlerweile jedoch nicht mehr, weil wir viele trockene Kuchen übrig hatten, die nicht verkauft wurden.“ Das Team um Arbter trifft sich meist zwei Wochen vor dem Flohmarkt noch einmal, um die genauen Details zu besprechen. Am Samstag, 29. Februar, ist dann das eigentliche Spektakel. „Es ist wirklich immer sehr viel los.“ Damit die Eltern in Ruhe stöbern können, bieten sie auch eine Mal- und Bastelecke an. „Diese wird abwechselnd von Erziehern der beiden Kitas betreut.“ Nach dem Flohmarkt folgt die Nachbesprechung des Orga-Teams. Dabei seien sie immer bemüht, den Flohmarkt noch weiter zu verbessern.

Info

Öffnungszeiten

Der 15. große Kindersachenflohmarkt in Friesenheim findet am Samstag, 29. Februar, von 13 bis 15.30 Uhr statt. Alle Tische sind bereits vergeben. 

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