Friesenheim

Klenschewski als Gemeinderat in Friesenheim vereidigt

Anja Rolfes
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08. März 2017
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Bürgermeister Erik Weide (von links) begrüßte Harald Klenschewski im Gemeinderat und verabschiedete Irene Krieg (beide GLU).

Bürgermeister Erik Weide (von links) begrüßte Harald Klenschewski im Gemeinderat und verabschiedete Irene Krieg (beide GLU). ©Anja Rolfes

Die eine geht, der andere kommt: Irene Krieg ist seit Montagabend kein Mitglied des Gemeinderats mehr. Ihren GLU-Platz nimmt nun Harald Klenschewski ein.

Hand heben, Eid sprechen, Unterschrift – so sieht es normalerweise aus, wenn ein neuer Gemeinderat auf seine Rechte und Pflichten eingeschworen wird. Bei Harald Klenschewski ging es am Montag im Bürgersaal jedoch mit einem Tragetäschchen voll Wein los. Der neue Mann in den Reihen der Grünen Liste Umweltschutz (GLU) bekam zum Abschied seiner Vorgängerin Irene Krieg ein Geschenk – das obligatorische »Präsent für den Ehegatten einer scheidenden Gemeinderätin«, sagte Bürgermeister Erik Weide. »Das fängt ja gut an!«, schmunzelte Klenschewski. »Das gibt es aber nicht jede Sitzung«, sagte Weide lachend. 

»Aktiv und besonnen«

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Zweieinhalb Jahre saß Krieg im Gemeinderat. »Es war eine sehr lehrreiche Zeit, die ich nicht missen möchte«, bekannte sie bei ihrem Abschied. Sie scheidet aus, weil sie nach dem Umzug ihres Naturkostmarkts »Naturalia« ins »Neue Ortszentrum« (NOZ) zu viel Arbeit hat, um sich als Gemeinderätin zu engagieren. 

»Ich bin froh, dass Sie den Schritt ins NOZ gewagt haben und es mit Leben bereichern wollen«, sagte Weide zu Krieg. »Sie waren eine aktive, ruhige und besonnene Gemeinderätin. Bei ihrem Antritt haben Sie im Lahrer Anzeiger gesagt, dass Sie viel lernen und dass Sie das Gespräch mit Bürgern suchen wollen. Das ist sympathisch und zeigt, dass Sie Respekt vor dem Amt haben«, lobte Weide. 
Irene Krieg wünschte ihrem Nachfolger, Ehemann Harald Klenschewski, alles Gute. Er selber kündigte an: »Ich bin mit der GLU angetreten, aber das heißt nicht, dass ich alles gut finde. Ich möchte mir immer von allen Fraktionen die Argumente anhören.«

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