Lahr

Kolpingfamilien feierten auf der Lahrer LGS ein großes Fest

Autor: 
Wolfgang Schätzle
Lesezeit 3 Minuten
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18. September 2018
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Ein imposantes Bild zeigte sich beim Kolpingtag, als die Bannerträger zur E-Werk-Bühne marschierten. ©Wolfgang Schätzle

Bunt ging es zu am Kolpingtag am Sonntag auf der Landesgartenschau. So bunt wie die Kolpingsfamilien selbst. Rund 1000 Besucher nahmen an der Veranstaltung des Kolpingwerks Region Ortenau teil.
 

29 Kolpingsfamilien hatten sich angemeldet, 31 sind es aus der Region Ortenau und darüber hinaus letztlich gewesen, die am Sonntag zum Kolpingtag des Kolpingwerks nach Lahr auf die Landesgartenschau gekommen waren. Es kamen weit mehr als erwartet, weshalb sich für die Organisatoren zunächst die Frage stellte, passen überhaupt alle Bannerträger auf die Bühne, während der ehemalige Weihbischof Bernd Uhl jeden einzelnen der Bannerträger an ihrem Aufstellungsplatz mit Handschlag begrüßte.

Schon da war bei Uhl die Begeisterung über die überaus große Resonanz zu spüren, die der Kolpingtag bei den Mitgliedern hervorrief. »Es ist eine Freude einen so schönen Tag erleben zu dürfen, es ist eine Freude mit so vielen Bannern einzuziehen«, wird er später zu Beginn des Gottesdienstes sagen. Es war schon ein imposantes Bild als die Bannerträger über die Seebrücke sich der E-Werk-Bühne näherten und erst recht als sie auf die Bühne einzogen. Es leuchtete Orange. Die bestimmende Grundfarbe unter den Kolpingbrüdern und -schwestern. 

Farbenspektrum

Aber nicht nur: Am Sonntag war das Farbenspektrum weit größer und das lag nicht nur an der Gruppe »Salve Ecclesia« aus Haslach in ihrem leuchtenden Blau, die den Gottesdienst musikalisch umrahmte und die Buntheit in einem Anspiel ausdrückte. Das Motto des Kolpingtags lautete nämlich »Kolping – so bunt wie das Leben«. Kolping, dahinter steht ein farbenprächtiges und individuelles Angebot der Kolpingsfamilien.

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Was sich da zu Beginn des Gottesdienstes zeigte war wahrlich eine »ganz bunte Mischung«, wie es der Vorsitzende des Regionalverbands, Markus Müller, formulierte. Kolping sei eben so bunt und vielfältig wie das Leben. Das Wort »bunt« war allerorten, nicht nur beim Gottesdienst. 

Im Rampenlicht

Gegen Ende des Gottesdienstes stand eine Person im Rampenlicht: Der Vorsitzende Markus Müller aus Gengenbach wurde vom Bundestagsabgeordneten Volker Schebesta mit der Landesehrennadel für seine Verdienste um Kolping und darüber hinaus ausgezeichnet. Für ihn sei die Ehrung wie »aus der Hüfte geschossen« gekommen, erklärte er später dem Lahrer Anzeiger. Völlig überrascht war Müller aber nicht nur über die unerwartete Ehrung.

Gegen Abend verriet er dem Lahrer Anzeiger, dass er sich während des Gottesdienstes einmal herumgedrehte hatte und sich selbst sagte: »Das kann nicht sein.« Man wünsche sich solch einen Tag, dass er jetzt aber so gekommen ist, habe ihn schon überrascht. Das gebe ihm einen Schub für die weitere Kolpingarbeit.

Apropos Buntheit: Die war am Kolpingtag wahrlich gegeben, denn direkt neben der E-Werk-Bühne präsentierten sich Narrenzünfte aus der Region. Auf der Wiese dahinter wollte sich eigentlich Kolping präsentieren. Der Informationsstand des Kolpingwerks wurde kurzerhand nach vorne in den Eingangsbereich des Seeparks verlegt. Dort gab es den ganzen Tag über jede Menge bunte Informationen zur Arbeit der Kolpingsfamilien vor Ort und Mit-Mach-Aktionen.

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