Meißenheim - Kürzell

Kürzell feiert das erste Brunnenfest bis in die Nacht

Autor: 
Hans Spengler
Lesezeit 3 Minuten
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16. September 2018
Gemütlich plaudern und genießen – auch das gehörte zum ersten Brunnenfest in Kürzell.

Gemütlich plaudern und genießen – auch das gehörte zum ersten Brunnenfest in Kürzell. ©Hans Spengler

Das erste Brunnenfest in Kürzell war ein Erfolg. Die Besucher strömten am Samstag zur alten Schule. Nun will die Vereinsgemeinschaft die Veranstaltung alle zwei Jahre ausrichten.

Ein neues Fest zu etablieren, das ist nicht einfach. In Kürzell scheint es auf Anhieb geklappt zu haben. Am Samstag hatte die Vereinsgemeinschaft zum ersten Mal zum Brunnenfest an die alte Schule geladen. Von Nachmittags bis in den Abend hinein wurde ein Programm geboten – und die Besucher nahmen die neue Veranstaltung an, wie Hugo Wingert, Ortsvorsteher und Vereinsvorsitzender, am Schluss zufrieden feststellen konnte.

Das Wetter meinte es aber auch gut mit dem Brunnenfest. Die Sonne schien zur Eröffnung um 15 Uhr. Die Temperaturen waren ideal für einen gemütlichen Aufenthalt im Freien. Es sah also bereits zu Beginn gut aus für die sieben Vereine, die sich aber auch mächtig Mühe gegeben hatten, ihren Gästen etwas zu bieten. 

Der örtliche Musikverein eröffnete das Programm mit einem kleinen Platzkonzert. Dirigent Gerald Arbogast war es gelungen, Ohrwürmer zusammenzustellen. Das kam bei den Zuhörern an. Für Staunen sorgte Zauberer Trikobelli mit seiner Show der Wunder. Immer ein Garant für viele Besucher und lautstarken Beifall ist der Kinder- und Jugendchor des MGV Kürzell, »Die Unditzspatzen«. »Sweet home Alabama« erklang es aus vielen Kehlen. Unter der Leitung von Sabrina Schneider harmonierten die Mädchen und Jungen perfekt. Der verdiente Applaus blieb nicht aus. 

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Flammenkuchen und Feuerwehr

Neben Musik und Gesang konnten sich die Gäste beim Glücksrad oder an der Wurfbude vergnügen. Zudem bot Uwe Reichart Fahrten mit der Pferdekutsche an, was sehr gerne angenommen wurde. Der Renner bei den Kindern waren die Rundfahrten mit dem Feuerwehr-Auto. Und für den Magen gab es natürlich auch etwas. Unter anderem zog der Duft von Flammenkuchen lecker über das Fest.  

Abends ging das Programm mit Michael Fliehler und Annette Schröder weiter. Die beiden Sänger aus dem Ort gaben Stück »Halt dich fest an mir«, »Heaven« oder »Hinter dem Horizont« zum Besten. Das kam super an. Danach griff die Band »Live Akkord« zu ihren Gitarren (»Marmor, Stein und Eisenbricht«), bevor um halb zehn »Crossroots« die Bühne betrat. Zu ihrer Musik konnte dann das Tanzbein geschwungen werden. Bereits eine Stunde zuvor hatte die Bar im Feuerwehrheim ihre Türen geöffnet. 

Das Brunnenfest soll nun alle zwei Jahre stattfinden. Es ersetzt den Brauchtumsabend,  den es seit 2015 nicht mehr gibt. Das Aus riss nicht nur ein Loch in den Fasentkalender in Kürzell, sondern auch in die Kasse der Vereinsgemeinschaft. Das Brunnenfest soll nun wieder für Einnahmen sorgen, die wiederum durch das Engagement der Vereine dem Dorf zugute kommen.  

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