Lahr

Lahrer Lichtblicke: Leckereien für den guten Zweck verkauft

Autor: 
Endrik Baublies
Lesezeit 3 Minuten
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15. Dezember 2019

Die Gemeinderäte, hier auf dem Bild Thi-Dai-Trang Ngyuen (links) und Dorothee Granderath, und Oberbürgermeister Markus Ibert haben am Samstag unter anderem den Lahrer Stadtgulden als Konfekt verkauft. ©Endrik Baublies

Der Lahrer Stadtgulden aus Konfekt – flankiert von Leipziger Lerchen und Odenwälder Spritzgebäck: Die Sozialaktion der Verwaltungsspitze am Samstag auf den Lichtblicken ist auch dank der Auftritte von Klassen des Musikums gut angekommen.

Der Lahrer Stadtgulden – aus Schokolade und hübsch verpackt – ist neu im Angebot der Lichtblicke. Odenwälder Spritzgebäck und Leipziger Lerchen gehören seit Jahren zu der Sozialaktion der Lahrer Verwaltungsspitze und des Gemeinderats. Die Schüler und Lehrer des Musikums begleiteten Oberbürgermeister Markus Ibert, Bürgermeister und Gemeinderäte musikalisch. Der Erlös des Verkaufs der Leckereien und von Glühwein und Kinderpunsch geht in diesem Jahr an den Förderverein der Georg-Wimmer-Schule und an die Brücke. 

Lokale Spezialitäten

Der Stadtgulden als Konfekt steht für Lahr und daher wohl für die gesamte Aktion. Alle Jahre wieder steuerten Baubürgermeister Tilman Petters Odenwälder Spritzgebäck und Erster Bürgermeister Guido Schöneboom Leipziger Lerchen bei.  Sie haben sich die Spezereien bei Bäckern oder Konditoren ihres Vertrauens im Odenwald, respektive in Leipzig, anfertigen lassen. 

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Die Lerchen aus Leipzig sind Gebäckstücke, die in der Form an die gleichnamige Vogelart erinnern. Erfunden wurde das süße Gebäck als der Vogelfang 1876 verboten wurde. Die echten Lerchen waren bis dahin eine Delikatesse, die vor allem zu Festtagen oder der Leipziger Messe auf den Tisch kam. Die Leipziger Lerche ist eine Art Makronentörtchen, das aus Mürbeteig gebacken wird. Das Odenwälder Spritzgebäck ist ein Teegebäck aus weichem Spritzmürbeteig, der durch Dressieren in Form gebracht wird. Zum Spritzgebäck gehören Spritzkringel, Bärentatzen, flammende Herzen und Buchstabenformen.

Gegen zehn Uhr, dem Start der Aktion, wurde es auf dem Schlossplatz recht schnell voll. Das lag auch daran, dass verschiedene Klassen des Musikums den Samstag vor dem dritten Advent für verschiedene Darbietungen nutzten. Den Auftakt machte die Trompetenklasse von Marco Kaulke mit „Oh, Tannenbaum“ und „Oh, du Fröhliche … “ Joachim Volk von der Musikschule Lahr war sich sehr sicher, dass irgendwann auch „Leise rieselt der Schnee“ erklingen würde, „weil es einfach dazugehört“.

Gegen 11.30 Uhr kam es dann nicht nur auf dem Lahrer Schlossplatz zu ordentlichen Regenschauern. Der Himmel war meist bewölkt. Zwischendurch schien dann auch mal kurz die Sonne. Das Thermometer weigerte sich eindeutig unter die zehn Grad Marke zu sinken. Eine Besonderheit des Tages war ein Auftritt der Cello-Klasse von Clara Munotz, der bei dem Wetter aufgrund der Feuchtigkeit eine gewisse Herausforderung an die Musiker und die Holzinstrumente stellte. Daher war „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ auch ein besonderes Lob wert. Der Beifall war nach dem Konzert entsprechend. 

Zwischenzeitlich wurde es recht eng in der Lahrer Innenstadt zwischen dem Rathausplatz und der Marktstraße etwa in Richtung Wolkenkratzer. Es wurden Einkäufer gesichtet, die ihre Geschenke doch tatsächlich schon vor den letzten Möglichkeiten – Montag oder Dienstagvormittag nach dem vierten Advent – besorgen wollten.

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