Friesenheim

Landtagsabgeordnete Sandra Boser besucht Friesenheim

Autor: 
red/wun
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22. Oktober 2019

Eine Landtagsabgeordnete zu Besuch in der Grundschule Oberschopfheim (von links): Bürgermeister Erik Weide, Ewald Schaubrenner, Miriam Ziegler, Sandra Boser, Oberschopfheims Ortsvorsteher Michael Jäckle und Wolfgang Kienzler. ©Wahlkreisbüro Sandra Boser

Die Landtagsabgeordnete Sandra Boser hat der Gemeinde Friesenheim vergangene Woche einen Besuch abgestattet. Viele Themen wurden unter anderem bei einem Rundgang durch die Grundschule in Oberschopfheim angesprochen.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Sandra Boser, hat vergangene Woche die Gemeinde Friesenheim besucht. Bei einem Gespräch mit Bürgermeister Erik Weide und den beiden Gemeinderäten Fred Kletzin (Fraktionsvorsitzender SPD) und Wolfgang Kienzler tauschte sich Boser über aktuelle Themen in der Gemeinde aus. 

Schwerpunktmäßig ging es um „Volksbegehren Artenschutz“, „Fortführung der Verwaltungsvorschrift Kinderbetreuungsfinanzierung“, „Finanzierung Schulsozialarbeit“ und „Verlegung des Einschulungsstichtags“. Anschließend gab es einen Rundgang in der Grundschule Oberschopfheim mit Führung durch Lehrerin Miriam Ziegler.

Heiß debattiertes Thema

Bei der Gesprächsrunde im Rathaus fragte Weide, wie die Landtagsabgeordnete zu dem heiß debattierten Thema „Volksbegehren, Rettet die Bienen“ stehe. „Das Volksbegehren ist in der Form so nicht unterstützbar. In Baden-Württemberg wurde schon vieles für den Naturschutz getan, wie zum Beispiel Blühstreifen, Grünlandumbruchverbot und Gewässerrandstreifen. Derzeit wird auch über den Gesetzentwurf zur Pestizidreduktion diskutiert. Das Volksbegehren richtet sich nur an die Landwirtschaft, obwohl beispielsweise Steingärten ebenso negative Auswirkungen haben“, antwortete Boser.

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Wie sich eine Gemeinde für Natur- und Artenschutz einsetzen kann, erklärte Weide: „Die Kommune hat zwei neue Geräte angeschafft, damit Glyphosat nicht mehr eingesetzt werden muss.“ Als nächstes erkundigte sich der Bürgermeister bei der Landtagsabgeordneten über die Fortführung der VwV-Kinderbetreuungsfinanzierung zum Ausbau von Betreuungsplätzen in Kitas. Dieses Programm endet 2020 und derzeit gibt es keine Informationen über ein Nachfolgeprogramm. „Wir haben großen Druck genügend Plätze zur Verfügung zu stellen. Das Kloster Heiligenzell wird ausgebaut und eventuell soll ein Waldkindergarten aufgebaut werden“, so Weide.

Boser: „Es sind noch Mittel im Topf, so dass das Programm wahrscheinlich fortgeführt werden kann.“ Boser verwies auf das Gute-Kita-Gesetz und das Gesetz für Bildung und Betreuung das auf den Weg gebracht wurde. Zudem wurde von der Landesregierung für gute Bildung und Betreuung noch einmal Geld in die Hand genommen, um eine Fachkräfteoffensive zu starten sowie die PIA-Ausbildung zu unterstützen.

Lieber Geld für guten Standard

Weide wies darauf hin, dass anstatt weiter in Qualität zu investieren, solle lieber Geld für das Halten eines guten Standards in der Kinderbetreuung zur Verfügung gestellt werden. Zum Thema kommunale Ganztagesbetreuung berichtete Boser, dass die Kommunen ohne Ganztagesschulen im nächsten Jahr wieder eine Förderung erhalten werden. Weide bedauert, dass es in seiner Gemeinde keinen Zuspruch für eine Ganztagsschule gibt. Zur Zukunft der Grundschule Friesenheim merkte Boser an, dass ein „Schulverbund mit das Beste“ sein könne. 

Abschließend sprach man noch über die Sanierung der Sternenberghalle, Schulsozialarbeit und die Verlegung des Einschulungsstichtags. Bei einem Rundgang durch das Schulgebäude konnten sich Boser, Weide, Michael Jäckle (Ortsvorsteher von Oberschopfheim) und die beiden Gemeinderäte Wolfgang Kienzler und Ewald Schaubrenner (Fraktionsvorsitzender CDU) ein Bild von dem Zustand des Gebäudes machen.

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