Freundeskreis LGS

LGS-See in Lahr soll im April angeschwommen werden

Autor: 
Endrik Baublies 
Lesezeit 4 Minuten
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15. März 2019

(Bild 1/2) ©Iris Rothe

Die drei Parks im Lahrer Westen haben weiterhin eine große Anziehungskraft. Auf der ersten Hauptversammlung des »Freundeskreises Landesgartenschau Lahr 2018« nach dem Mammutveranstaltung im vergangenen Jahr bilanzierten der Vorstand und die Stadt ein gewaltiges Engagement. Das hat es nicht nur während der 186 Tage LGS gegeben.
 

Bürgermeister Guido Schöneboom, der am Ende der Hauptversammlung am Donnerstagabend in »Blank‘s Genussarena« allen Mitgliedern im Namen der Verwaltungsspitze dankte, fasste das Enga-gement des Vereins so zusammen: »Die heutige Parkanlage muss sich entwickeln.« Es gelte jetzt auszuloten, welche Veranstaltungen für die Parks erträglich sind, genauso wie es die Masse an Events – wie im vorigen Jahr – sicher so nicht mehr geben kann.

Insbesondere dieses und kommendes Jahr sind laut Schöneboom entscheidend, ob und in wie weit die Lahrer die drei Parks annehmen werden.  Dazu sollte sich eine »soziale Kontrolle«, sprich: wie Besucher sich im Park verhalten, eingependelt haben. Das meinte der Sozialdezernent völlig wertneutral.

Imbiß und Eiswagen

Der Seepark wird bereits an diesem Wochenende das erste Mal wieder bespielt werden. Ulrike Holland, die Vorsitzende, kündigte an, dass es da einen Imbiß unweit dem Strand geben wird und einen Eiswagen in der Nähe der Vogesenstraße. Das sei als Probelauf gedacht. Hier ergänzte die Vorsitzende, dass das Restaurant »Haus am See« was Küche und Plätze angehe, heute für etwa 150 Gäste eingerichtet sei.

Die 250 bewirteten Plätze im Restaurant während der LGS waren eine Ausnahme – wie es die gesamte LGS gewesen ist. Daher wären sowohl der Imbiß wie »Don Peppi-no«, so der Name des Eiswagens, eine sinnvolle Ergänzung. Holland ergänzte hier, dass sich der Freundeskreis auch für ein Wiederaufleben des beliebten »Rebhislis« – al-lerdings an einer anderen Stelle – stark mache.

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Das nächste größere Event – sicher nicht nur für den Freundeskreis – ist das Wochenende von Freitag, 12. April bis Sonntag, 14. April. Am Freitag tritt »Made in Lahr« das erste Mal wieder auf. Zur Erinnerung: Die Band, die aus Lehrern der Musikschule besteht, rockte das Finale der LGS am 14. Oktober. Da passte es doch gut, so die Überlegungen zum Auftritt im April, dass die Lehrer-Band auch wieder zur Eröffnung der Frühlingssaison auftrit.

Der 12. April ist bekanntlich der Tag, an dem die LGS vor einem Jahr begann. Einen Tag später ist ein »Zusammensingen« geplant. Holland sprach da von einer »Massenkaraoke«. Es gebe eine Band und möglichst viele Besucher, die singen können, sollen und dürfen.  Am Sonntag, 14. April, wird die Stadtkapelle auftreten. Und ein besonderes Spektakel wird das »Anbaden« sein. Das Strandbad am und im See soll da eröffnet werden.

Nutrias kein Problem
 

Dabei sollten die Nutrias im See eigentlich kein Problem sein. Die wären ja schon immer da gewesen. Herbert Schneider, Leiter des Bau- und Gartenbetriebs Lahr (BGL), und Ulrike Karl, Geschäftsführerin der LGS-Gesellschaft nutzten die Hauptversammlung, um vonseiten des BGL und der Gesellschaft über die künftige Nutzung der Parks zu informieren.

Schneider sagte, dass es mit den Nagetieren im See kaum Probleme aus Sicht des BGL geben wird. Ein weitaus größeres Problem wären Enten, die dann auch noch gefüttert würden. Schneider nutzte die Gelegenheit und dankte den Mitgliedern des Freundeskreises, gerade für die regelmäßigen Aufräumaktionen.

Helfer, da waren sich der Leiter des BGL und Karl einig, wären immer willkommen – solange das nach Absprache mit den Verantwortlichen geschehen würde. Karl nannte bei der Gelegenheit den Hochsommer als Termin, zu dem die Sportanlagen im Bürgerpark und auch der Kleingartenpark vollends fertig seien. 

Ingrid Isele, Barbara Spengler, Willi Frey und René Wehrle wurden von der Versammlung einstimmig als Beisitzer im Vorstand hinzugewählt. Es gibt, sagte Holland, verschiedene neue Gruppen innerhalb des Vereins, die sich um Organisation, Kulturarbeit in einem niederschwelligen Bereich oder eben die Parkpflege engagieren würden. Daher seien die Verantwortlichen als neue Beisitzer in den Vorstand gewählt worden

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