Landesgartenschau 2018

Lukas Oßwald wirft Stadt Täuschung vor

Autor: 
Martin Egg
Lesezeit 2 Minuten
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07. Juni 2014

Lukas Oßwald. ©Archiv

Lahr.  Der für die Landesgartenschau 2018 geplante Stegmattensee lässt sich, wie mehrfach berichtet, in seiner angedachten Form als Baggersee aufgrund der ungünstigen Bodenverhältnisse nicht verwirklichen:  Zu tief im Erdreich liegt der Kies vergraben, über dessen Abbau man eigentlich einen Teil der Kosten refinanzieren wollte. Das steht seit Ende 2013 fest. Der Baggersee wurde zu den Akten gelegt, stattdessen soll ein einfacher Landschaftssee mit Bademöglichkeit geschaffen werden. Lukas Oßwald, erneut ins Amt gewählter Gemeinderat der Linken und entschiedener Gegner der Landesgartenschau, konfrontiert die Stadtverwaltung nun mit den Ergebnissen einer bereits 2011 veranlassten Bodenuntersuchung. Demnach, behauptet Oßwald, hätte die Rathausspitze schon früher als behauptet, über die Schwierigkeiten bei der Anlage eines Baggersees Bescheid wissen müssen. Insgesamt 3,80 Meter hoch soll eine Deckschicht aus Ton, organischem Material, Sand und sogenanntem Schluff sein. Erst dann beginnt eine steinige Kiesschicht, die sich bis in eine Tiefe von etwas mehr als 15 Metern erstreckt.  Bis in diese Tiefe reichten seinerzeit die Bohrungen. Oßwald wirft der Stadtverwaltung vor, die Lahrer Bürger nicht früh genug über diese Schwierigkeiten und die damit verbundenen Kostensteigerungen informiert zu haben und bittet Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller (SPD) um Aufklärung.

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