Meißenheim

Meißenheimer Shop verschickt deutschlandweit Kostüme

Autor: 
Hans Spengler
Lesezeit 3 Minuten
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22. Februar 2020

Nach der Fasent werden bei Klaus Fuhrmann Köstüme für ­besondere Anlässe nachgefragt. ©Hans Spengler

Was an Fasnacht bei den Kostümen der Renner war, das verrät Klaus Fuhrmann dem Lahrer Anzeiger in einem Gespräch.

 Angefangen hat alles 2003 mit einem kleinen Versand für einfache Scherzartikel von Petra Fuhrmann. Weiterentwickelt wurde dieses Geschäft dann mit Zauber-Utensilien, die teilweise von Klaus Fuhrmann selbst entwickelt wurden. Er selbst, eher ein Quereinsteiger in die Branche, war davor selbstständiger Unternehmensberater. 2010 startete er einen Onlineshop. Der Hauptsitz befindet sich in den Räumen der früheren Volksbank.

Retro war der Renner

Das größte Angebot ist im Bereich Karneval zu finden. Cowboy, Tanzgirl, Bandit, Polizist, alles, was man an Fasent so anzieht, aber auch Nikolaus, Christkindl, Geister, gruselige Gestalten, alles ist möglich und kann über das Internet bestellt werden. 

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„Das große Thema in diesem Jahr, gerade hinsichtlich der Kostüme der diesjährigen Fasnacht, ist Retro – die 80er-Jahre“, stellt Klaus Fuhrmann den diesjährigen Renner dem Lahrer Anzeiger bei einem Rundgang vor.
Gerade in der Fasnachtszeit wird jede Ecke für Ware genutzt. Selbst der frühere Tresorraum der Bank ist bis oben hin mit Angebotspaketen vollgestopft. Bei bestimmten Anlässen, wie beispielsweise in der Zeit vor  Fasnacht, müssen die Fuhrmanns sieben Tage in der Woche ran, oft bis tief in die Nacht. „Ich bin von gestern auf heute erst um 3 Uhr ins Bett gekommen“, führt Fuhrmann aus. Aber so sei eben das Geschäft, bei dem man im richtigen Moment die richtige Ware vorliegen haben und schnell handeln muss.

„Aktuell werden täglich bis zu 1000 Pakete oder Päckchen zusammengestellt und durch Versender innerhalb eines Tages deutschlandweit zum Besteller gebracht.“ Man müsse heute sehr schnell reagieren, um die Kunden zufriedenzustellen. In diesem Jahr fehlten den Fuhrmanns gegenüber vergangenem Jahr zehn Tage, denn die Fasnachtskampagne war dieses Jahr früher und etwas kürzer; sei dadurch aber auch stressiger gewesen. Einen direkten Einkaufsladen möchten die Fuhrmanns nicht einrichten, denn das würde zu viele Kräfte binden. Auch so haben sie einige 450-Euro-Kräfte mit an Bord, die sie gerade jetzt viel unterstützten.

„Neben dem speziellen Angebot zur Fasnacht werden auch allgemeine Artikel für Geburtstage und Feiern oder zu besonderen Anlässen wie Oktoberfeste, Halloween, Nikolaus, Weihnachten und auch Ostern nachgefragt“, führt Fuhrmann  abschließend noch aus. Für alle, die selbst produktiv werden wollten, biete er jetzt auch Stoffe an. Diese könnten auf Rollen mit zehn oder 20 Metern bestellt werden. Dazu gebe es Stoffbänder aller Art.

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