Lahr/Schwarzwald - Mietersheim

Mietersheimer Hauptstraße: Ausbau 2019 ins Visier genommen

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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24. August 2018
Tiefbauamts-Chef Udo Lau (rechts) informierte bei der SPD-Tour am Donnerstagabend über den möglichen Ausbau der Mietersheimer Hauptstraße.

Tiefbauamts-Chef Udo Lau (rechts) informierte bei der SPD-Tour am Donnerstagabend über den möglichen Ausbau der Mietersheimer Hauptstraße. ©Thorsten Mühl

Die dritte Station ihrer Sommeraktionen führte die SPD Lahr am Donnerstag nach Mietersheim. Hier ging es zum einen um den Ausbau der Hauptstraße, zum anderen um die Hector-Kinderakademie.

Ortsvorsteherin Diana Frei und Fraktionsvorsitzender Roland Hirsch konnten zum Termin rund 15 Teilnehmer begrüßen. Zunächst wurde der Ausbau der Mitersheimer Hauptstraße thematisiert. Vor allem die zwei Abschnitte zwischen »Linde« und Breisgaustraße sowie zwischen Rathaus und Fachmarktzentrum befinden sich in besonders schlechtem Zustand. Jährlich wird mit einem Aufwand von rund 10 000 Euro der Belag geflickt, der Ausbau wartet seit 2009 auf Umsetzung. Rund 250 000 Euro soll das Ganze kosten, nach Möglichkeit im Haushalt 2019 stehen, wie Udo Lau (Abteilungsleiter Tiefbau) ausführte. 

Da in Lahr viele Straßen sanierungsbedürftig sind, werde die Stadt demnächst voraussichtlich einen Straßenkontrolleur einstellen, der eine Prioritätenliste aufstellen könne. »In dieser Liste werden wohl auch ein, zwei Mietersheimer Straßen weiter oben zu finden sein«, sagte Lau. In jüngerer Vergangenheit sei der Ortsteil, auch wegen der laufenden LGS, zurückgestellt worden. Zur Zeitschiene für die 120 Meter zwischen »Linde« und Breisgaustraße meinte Lau: Würden die Mittel für den Haushalt 2019 frei gegeben, könnte im Februar ausgeschrieben und vor den Sommerferien begonnen werden. Die Arbeiten würden bis zu zwei Monaten dauern, die Straße – je nach Zustand des Unterbaus – komplett gesperrt (Umfahrung über Breisgaustraße). 
Thema zwei war die in der Grundschule untergebrachte Hector-Kinderakademie. Seit zehn Jahren besteht der Standort Mietersheim, einer von 65 landesweit. Das Ehepaar Hector gründete 2008 die Stiftung, seit 2010 bestehen die Kinderakademien (Träger: Kultusministerium). Deren Hauptanliegen ist die Förderung gut- und hochbegabter Grundschulkinder. Gefördert werden Kinder vor allem im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Diese Kurse (zwischen sechs und zehn Termine, wöchentlich 90 Minuten für sechs bis zehn Kinder) machen 90 Prozent des Angebots aus. Die Akademie kooperiert etwa mit dem Lahrer Musikum. 

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68 Kinder in der Hector-Kinderakademie

Die Förderung erfolgt in Form freiwilliger Kurse außerhalb der Unterrichtszeit, sagte Katja Berchtenbreiter, seit 2014 Schulleiterin Mietersheim und seit September 2014 Geschäftsführerin der Hector-Akademie Mietersheim und Nebenstellen. Im Schuljahr 2017/2018 besuchten 68 Kinder, davon etwa 20 aus Lahr und über 20 Schulen (zum Beispiel aus Rust, Meißenheim, Schuttertal) die Kurse. Pro Jahr sind es etwa 20 000 Kinder landesweit, die Stiftung stellte den Akademien für zehn Jahre 32 Millionen Euro zur Verfügung. Mietersheim und den Nebenstellen Biberach und Wolfach stellen eigentlich 50 000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Davon werden 14 000 Euro abgezogen, die als Vergütung ans Ministerium fließen. Hintergrund: Die Geschäftsführer erhalten kein Geld, allerdings zwei Stunden Unterrichtsermäßigung. 

2019 werde evaluiert, welche Akademie in welcher Form weiter gefördert werde, berichtete Berchtenbreiter. Diese Fragen würden durch eine Landes-Koordinatorin und wissenschaftliche Begleitung (Markus Hasselhorn, Ulrich Trautwein) erörtert. Berchtenbreiter geht von einer Fortsetzung des Akademie-Betriebs in Mietersheim 2019 aus, »die Evaluationen bis dato waren sehr positiv«. Diana Frei lobte das Angebot der 

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