Schwanau - Allmannsweier

Mit Kreation »Sissi« aufs Treppchen

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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24. März 2015

Mit der Kleid-Kreation »Sissi« überzeugte Zippora Zibold die Mode-Jury. ©Privat

Mit dem dritten Platz beim »Dortex Design-Award 2015« hat Zippora Zibold (18, Allmannsweier) nicht zum ersten Mal Talent und Kreativität bewiesen. Mit dem Lahrer Anzeiger sprach sie über ihre Liebe zum Designen und ihre Zukunftspläne.

Schwanau-Allmannsweier. Zippora Zibold nimmt die aktuellen Entwicklung locker. Gewinnplatzierung beim »Dortex Design-Award 2015«, Abiturprüfungen, Pressetermin – die 18-jährige Allmannsweiererin meistert alle Anforderungen ebenso charmant wie konzentriert. Hintergrund des jetzigen Erfolgs war ein Wettbewerb, den der Dortmunder Textilhersteller »Dortex« zum zweiten Mal für kreative Geister bis 18 Jahre auslobte. Über 300 Kreationen wurden in den Kategorien »Textilkunst« und »Kostüm-Design« eingereicht. Zibold nahm bereits 2014 teil, diesmal reichte sie zwei Kreationen ein.

Die »Meerjungfrau« besteht aus tüllartigem Rosenstoff, unterlegt mit rotem Taft und wurde inspiriert durch die Filme »Tribute von Panem«, aber auch »Pretty Woman«. Dagegen orientiert sich »Sissi« zum Teil an der mit Romy Schneider verfilmten Trilogie um die Kaiserin von Österreich. Weitere Inspiration lieferten Aspekte der Gothic-Szene und die Figur der bösen wie begehrenswerten Königin aus dem Streifen »Snow White and the Huntsman«. Die Jury würdigte Zibolds Kreationen mit einem dritten Platz in der Kategorie »Kostüm-Design« und einer Prämie von 500 Euro. »Das war ein schöner Erfolg, die ganze Familie hat sich mitgefreut«, strahlt Zibold.

Was Kleider- und Schmuckdesign betrifft, ist die 18-Jährige längst kein heuriger Hase mehr. Weit über 50 Kleidungsteile hat sie bereits gefertigt. Das Interesse wurde früh geweckt. »Ich habe im Kindergarten schon gerne Kleider gemalt, mit sieben Jahren bekam ich die erste Kinder-Nähmaschine«, erinnert sie sich. Mit zehn Jahren erhielt sie Zeichenunterricht, nach und nach begann sie, Klamotten und Schmuck selbst zu kreieren.

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Kreativität liegt in der Familie. In der Großeltern-Generation finden sich Schneider und Schmuckdesigner. Auch ihre Eltern sind kreativ, Vater Wilfried beispielsweise in Sachen Webdesign oder aktiver Sänger beim Männergesangverein. »Meine Eltern haben immer hinter mir gestanden, Freiheiten gelassen und mich unterstützt«, sagt die Tochter. Das Talent zeigte sich schnell, bestätigte sich bei diversen Wettbewerbs-Teilnahmen. Im August 2012 belegte sie bei einer Konkurrenz, bei der es um die Kreation eines Logos für eine Frauenrechte-Kampagne ging, einen Platz unter den besten zehn. Ein weiterer Wettbewerb im September 2012 wurde mit Platz zwei belohnt.

»Mein Traum«

Aktuell hat Zippora Zibold noch bei zwei Wettbewerben von »Burda Style« teilgenommen, die Resultate stehen noch aus. Die Zukunftspläne kreisen beruflich um das Feld Kostümdesign. Nach Praktika an Modeschulen in Offenburg, Mannheim oder Karlsruhe soll der Weg bald auch ins Ausland führen. »Das wäre mein Traum!« Doch ihre kreativen Gedanken kreisen bereits weiter. Nach Studium oder Ausbildung Kostüme am Theater oder beim Film kreieren, ein eigenes Label besitzen – ambitionierte Ziele hat sich die Abiturientin gesteckt. Doch eins nach dem anderen, sagt Zippora Zibold, »jetzt das Abi, dann folgt der nächste Schritt«.

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