Lahr

Schüler des Max-Planck-Gymnasiums bringen Kunstkalender raus

Autor: 
Stephan Tissot
Lesezeit 2 Minuten
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07. Dezember 2017

Am Kunstkalender beteiligte Schüler des Max-Planck-Gymnasiums und die federführende Kunstpädagogin Marion Bekker (hinten rechts) haben Schulbürgermeister Guido Schöneboom (links) das erste Exemplar des Machwerks übergeben. ©Stephan Tissot

Wie es schon seit Jahren Usus ist, haben Schüler des Max-Planck-Gymnasiums (MPG) auch für 2018 einen Kunstkalender aufgelegt. Das erste Exemplar der limitierten Auflage erhielt am Mittwoch Schulbürgermeister Guido Schöneboom.

Der MPG-Kunstkalender 2018 besteht aus Collagen, Gemälden, Zeichnungen und – als Ergebnis einer Studienfahrt nach Berlin – aus abstrakten geometrischen Bildern. Beteiligte Schüler und die Kunstpädagogin Marion Bekker des klassenübergreifenden Projekts »Kunst am Max« informierten am Mittwoch über den Kalender und das Kunstprojekt an sich.

Verschiedene Aufgaben

An der Gestaltung des Kalenders waren Schüler der Klassen sechs bis acht des vergangenen Schuljahrs, der Abiturienten-Jahrgang 2017 und die damals zehnten Klassen beteiligt. Die Jüngeren hatten die Aufgabe, das eigene Federmäppchen darzustellen; die Collagen aus Karton schmücken eines zwölf Monatsblätter. Die Darstellung von Haustieren – echte, erfundene oder Wünsche der jungen Künstler – waren eine andere Aufgabe, die jüngere Schüler mittels verschiedener Mal- und Zeichentechniken umgesetzt haben. 

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Die geometrischen Kunstwerke sind das Ergebnis einer Studienfahrt der Zehntklässler nach Berlin. Die Schüler suchten nach Begriffen, hielten fotografisch fest, was ihnen wichtig erschien, und setzten ihre Ideen dann auf verschiedene Arten geometrisch um. Dabei entstanden Collagen mit oder ohne Fotografien und geometrische Figuren, die eine große Bandbreite zwischen exakter Grafik und vollkommener Auflösung der Gegenständlichkeit präsentieren.

Die Schüler, die im Sommer die Reifeprüfung am »Max«, abgelegt haben, sind mit vielen verschiedenen Variationen des derzeitigen Modethemas Schwarzwald am Kalender beteiligt. 

Schulbürgermeister Guido Schöneboom dankte bei der Präsentation des Kunstkalenders für das erste Exemplar, das er erhielt. Der Kalender werde im Rathaus-Arbeitszimmer für Aufmerksamkeit sorgen, ist der Bürgermeister überzeugt.

  • Der Kalender kostet sechs Euro und ist im Max-Planck-Gymnasium zu kaufen. Die Auflage ist auf 220 Exemplare limitiert.

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