Lahr/Schwarzwald

Warum der Lahrer Flughafen sich für autonomes Fliegen eignet

Autor: 
Redaktion
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11. Juli 2018

(Bild 1/2) ©Stephan Hund

Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller, Geschäftsführer Markus Ibert sowie der FDP-Stadtverbandsvorsitzende Matthias Kappis und FDP-Fraktionsvorsitzender Stadtrat Jörg Uffelmann informierten den FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung umfassend über die Entwicklungen und vor allem das große Potential des Flughafengebietes in Lahr. 

Mit dem Startklahr-Areal, so waren sich die Gesprächsteilnehmer einig, verfüge die Stadt und die gesamte Region über ein Juwel, welches »zu einem Leuchtturm unter den Gewerbeparks entwickelt werden könne«. Zu diesem Ergebnis kamen auch die von der Industrie- und Gewerbezentrum (IGZ) beauftragten Experten des Fraunhofer Institutes für Arbeit und Organisation im Rahmen des Perspektivprozesses 2030.

Der baden-württembergische FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung (Karlsruhe-Land) besuchte gerade den Startklahr Airport und Businesspark Raum Lahr, um sich von den dortigen Entwicklungsmöglichkeiten ein Bild zu verschaffen. Grund hierfür sind die von Jung vorgeschlagenen Testfelder für autonomes Fliegen in Baden-Württemberg, für die der liberale Politiker als Mitglied des Bundestagsausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur gerade geeignete Plätze sucht. 

Insbesondere die Verbindung der fliegerischen Möglichkeiten mit der Autobahnanbindung und dem geplanten Güterverkehrszentrum überzeugten den Bundestagsabgeordneten. »Wo sonst in Deutschland ist es noch möglich, ein solch breites Spektrum an Möglichkeiten für gewerblich-industrielle Entwicklungen anzubieten?«, sagte Jung nach dem Besuch des Areals. 

Beherzt als Chance

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Gerade Entwicklungen im Sog der digitalen Transformation gelte es beherzt als Chance zu nutzen – sowohl vor Ort und insbesondere durch die Landes- und Bundespolitik. Mit dem Flughafenareal in Lahr könne Industrie- und Wirtschaftspolitik gerade in Bezug auf die Einrichtung eines Testfeldes für autonomes Fliegen gestaltet werden. 

Jung brachte in diesem Zusammenhang die Einrichtung eines Forschungs- und Entwicklungszentrums beispielsweise für Mobilitätskonzepte der Zukunft, von digital gestützten Logistikkonzepten bis hin zu einem Standort zur Entwicklung und Erprobung von autonomen Fluggeräten ins Spiel. All dies könnte in der trinationalen Metropolregion Oberrhein umgesetzt werden. 

Die Region, die sich durch ein sehr enges Netz von Hochschulen, Fachhochschulen, Zulieferern der Bereiche Automotiv sowie Luft- und Raumfahrttechnik auszeichnet, benötige solche Kompetenzzentren zur Bündelung aber auch zur Erprobung zukunftsfähiger Technologien.

Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller: »In der vielfältigen Verknüpfung der vorhandenen Standortfaktoren Fliegen-Bahn-Straße mit den Zukunftstechnologien wie autonomes Fliegen beziehungsweise autonomes Fahren liegen die besonderen Chancen für unser Areal, für die Stadt und die Region. Gerade diese Zukunftsfelder sind wesentlicher Bestandteil des Perspektivprozesses 2030.«

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