Friesenheim - Oberschopfheim

Oberschopfheimer „Stänglihocker“ verkünden Kampagnen-Motto

Autor: 
Frank Hansmann
Lesezeit 3 Minuten
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18. November 2019

Vorsitzende Alexandra Röderer (von links) ehrte Nico Vollmer, Heiko Mescheder und Chiara Knab für närrische 22-jährige Mitgliedschaft. ©Frank Hansmann

Eine positive Mitgliederentwicklung bei den Oberschopfheimer „Stänglihocker“ konnte in der Hauptsversammlung mitgeteilt werden. Mit „Oberschopfheim steht Kopf“ wurde auch das Motto für die neue Kampagne verkündet.

Der Narrenexpress der „Stänglihocker“ Oberschopfheim steht das ganze Jahr über unter Dampf – Volldampf hingegen versprechen die närrischen Tage. Die Vorbereitungen für die anstehende Kampagne scheinen schon weit fortgeschritten zu sein. „Oberschopfheim steht Kopf“ lautet das am Samstagabend in der Hauptversammlung im Narrenkeller verkündete Motto. Mehr wollte Katharina Beck auch auf Nachfrage des Lahrer Anzeigers nicht verraten. „Es wird ein bisschen verrückt werden“, so die Programmausschuss-Vorsitzende verhalten mit einem Grinsen im Gesicht. Abseits des noch etwas geheimnisumwobenen Mottos ähnelt der Narrenfahrplan den Vorjahren. Der Fasnachtssonntag wird dieses Jahr mit der „Späudizunft“ in Niederschopfheim veranstaltet.

Zehn Neuaufnahmen

Positive verkündete Alexandra Röderer in ihrem Rückblick. Durch zehn Neuaufnahmen stieg die Mitgliederzahl auf nunmehr 305. An sieben auswärtigen Veranstaltungen hatte sich die Zunft beteiligt. Für die heimische Fasent erntete die Zunft viel Lob. Insbesondere für den „närrischen Dorfowe“ hatte es viel Zuspruch gegeben. Mit 45 Aktiven stellen die „Stänglihocker“ die größte Gruppierung innerhalb der Zunft. Gruppenleiterin Sabine Jansko berichtete neben den närrischen Aktivitäten auch von zwei Ausflügen. 

Freudig konnte Heiko Mescheder von einer „Hexen-Hochzeit“ berichten. Die Zunft-Mitglieder Lena und Daniel Hinz beschreiten den Weg nun auch außerhalb der närrischen Zeit gemeinsam. Von einem entspannten Jahr innerhalb des Fanfarenzugs berichtete Heiko Witt. 19 Musiker sind derzeit hier aktiv. Einblicke in die Arbeit der Narrenblatt-Kommission gab Chiara Knab. Daniel Hinz erstellt als Sprecher des Gastro-Ausschusses gerade einen Leitfaden für Helferdienste. Infos aus dem Ausschuss Kinderfasent gab es von Sara Walter. 

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Als echter Fasentsnarr präsentierte Thorsten Junker seinen Bericht aus dem Ausschuss Dekoration. Die kreativen Textpassagen erinnerten an eine kleine Büttenrede, ohne dass der Informationsfaktor ausblieb. Jugendleiter Lothar Röderer schmückte mit dem Narrensamen wie jedes Jahr den Narrenbaum und berichtete von überregionalen Beteiligungen über den Ortenauer Narrenbund.

Aktiv war die Zunft auch in sportlicher Hinsicht und hat sich an allen sportlichen Vergleichsturnieren im Dorf beteiligt. Darüber hinaus an Wettbewerben in Diersburg und Goldscheuer. Die Sachpreise wurden im Rahmen eines kleinen Oktoberfests von den Teilnehmern verzehrt. Das „Beweisfoto“ sollte als Anreiz für die Mitglieder zur Teilnahme dienen. 

Einen negativen Kassenabschluss vermeldete Schatzmeisterin Angelika Krämer. Vorsitzende Röderer hatte bereits einen Lösungsansatz parat. Die Buskosten von rund 7000 Euro könnten durch Kostenbeteiligung der Mitglieder teilweise aufgefangen werden. Ein Entschluss steht hier jedoch noch aus. „Ihr sichert den Bestand des Brauchtums im Ort“, lobte Ortsvorsteher Michael Jäckle.  Weniger erfreulich für die Narren: Die Ersatzgestellung für die aus Sicherheitsgründen entfernte Deckentraverse der Auberghalle wird nicht bis Fasnacht möglich sein.

Für 22 Jahre wurden die Mitglieder Heiko Mescheder, Chiara Knab und Nico Vollmer ausgezeichnet. Steffen Jägerbauer, Jutta Einsele, Patrick Broß und Tobias Walter gehören der Zunft elf Jahr an. 

Info

„Stänglihocker“ Oberschopfheim

◼ Vorsitzende: Sabrina Hauser und Alexandra Röderer 
◼ Gegründet: 1957
◼ Mitglieder: 305 (132 Aktive, 173 Passive)
◼ Kontakt: www.staenglihocker.de
◼ Termine: 5. Januar, 19.30 Uhr, Häs-Abstauben im Narrenkeller

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