Lahr

Ökumenische Bibelwoche im Ried mit fünf Veranstaltungen

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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27. Januar 2020

Am Sonntag, 16. Februar, wird in der Nonnenweierer Dorfkirche zum gemeinsamen Abschlussgottesdienst eingeladen. ©Archiv: Thorsten Mühl

Auch in diesem Jahr wird im Ried (und diesmal sogar darüber hinaus) zu einer ökumenischen Bibelwoche eingeladen. Zwischen dem Mittwoch, 29. Januar und 12. Februar finden an fünf Abenden Veranstaltungen statt, die diesmal unter dem verbindenden Motto „Vergesst nicht...“ aus dem fünften Buch Mose stehen.

Dabei versinnbildlicht die Einbindung der katholischen und evangelischen Pfarrer die gelebte Ökumene innerhalb der Riedkommunen. Neu ist in diesem Jahr, dass Oberschopfheim und Diersburg hinzugenommen wurden. „Es ist eine schöne Gelegenheit, das gemeinsam auszuprobieren“, sagt Christine Egenlauf.

Die Gemeindepfarrerin von Nonnenweier und Wittenweier hat mit ihren Kollegen die ökumenische Bibelwoche vorbereitet. In den vergangenen Jahren wurden bei den anderthalbstündigen Veranstaltungen bis zu 50 und mehr Besucher verzeichnet. „Dabei sind die Gemeindehäuser gut gefüllt gewesen“, so Egenlauf.

Beginn gegen 19.30 Uhr

Die Pfarrer sind bemüht, unterschiedliche Ansätze zur Beleuchtung des Abendthemas zu wählen. Das fünfte Buch Mose oder „Deuteronomium“ enthält vor allem abschließende Mahnungen, Gebote und Warnungen Gottes an das Volk Israel, ehe sie das verheißene Land einnehmen sollten. Dabei werden auch die zehn Gebote einer neuen Generation von Israeliten nahe gebracht.

Die jeweils gegen 19.30 Uhr beginnenden Veranstaltungen der ökumenischen Bibelwoche im Ried: Christine Egenlauf und Marie-Jakobi Stöbener gestalten sich am Mittwoch, 29. Januar im evangelischen Gemeindehaus Allmannsweier Abend eins. Am Dienstag, 4. Februar sind Steffen Jelic und Cornelius Gölz in Oberschopfheim aktiv. Am Mittwoch, 6. Februar setzt Renate Malter die Veranstaltungsreihe in Ichenheim fort. 

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Weiter geht es am Montag, 10. Februar in Nonnenweier mit Anna Schimmel. Den fünften Abend gestalten Hans-Rudolf Pfisterer und Gerald Koch am Mittwoch, 12. Februar in Ottenheim. Weitere Neuerung ist, dass am Sonntag, 16. Februar ab 10.30 Uhr in der Nonnenweierer Dorfkirche zum gemeinsamen Abschlussgottesdienst eingeladen wird.

Großer Auftritt

„Dabei wollen wir an den fünf Abenden angeklungene Aspekte des Deuteronomium nochmals Revue passieren lassen und zusammenführen“, erläutert Egenlauf. Im Gottesdienst wird noch eine weitere Form der Ried-Verbundenheit gelebt, denn die Kirchenchöre der Riedkommunen kooperieren für einen gemeinsamen großen Auftritts.

Die Veranstaltungen der ökumenischen Bibelwoche sollen lebendig, aber völlig unterschiedlich ausfallen. In der Vergangenheit waren Ansätze wie Kleingruppenarbeit, Streitgespräche oder auch Diskurse verwendete Methoden. An einem Abend wird zum Beispiel mit dem Ende des Bibeltextes begonnen. Abgeleitet werden soll davon, welche Lebensfragen sich dem Menschen in der Rückschau stellen, was ihm zu vermitteln wichtig ist und welche Rolle der Glaube dabei spielen kann. 

„Botschaften wie im fünften Buch Mose, gerade die zehn Gebote, sind in Zeiten wie unseren wichtiger denn je. Würden Aspekte, wie sie in den zehn Geboten niedergelegt sind, befolgt, sähe es weltweit deutlich anders aus“, so Egenlauf. Dass die beteiligten Pfarrer bei den von ihnen gestalteten Abenden in jeweils anderen Gemeinden aktiv sind, ist gewollt. Für den Einzelnen stellt es die Möglichkeit dar, die Nachbargemeinden und deren Menschen noch besser kennenzulernen.

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