100-jähriges Bestehen

Ottenheim macht »größte Mannschaftsfoto der Vereinsgeschichte«

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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16. Juli 2019

Ungefähr 600 Mitglieder bildeten am Sonntagvormittag das »größte Mannschaftsfoto der Vereinsgeschichte« des TuS Ottenheim. ©Thorsten Mühl

Erste deutliche Anzeichen des 2020 anstehenden großen Jubiläums »100 Jahre TuS Ottenheim« waren am Sonntag bereits zu sehen. Mit rund 600 anwesenden Mitgliedern wurde das »größte Mannschaftsfoto der Vereinsgeschichte« gebildet.

Mit seinen 1134 Mitgliedern hat der Turn- und Sportverein (TuS) Ottenheim in der Vergangenheit schon mehr als einmal bewiesen, eine positiv-verrückte Mentalität zu besitzen. 2020 feiert der Verein mit zahlreichen Aktionen sein in die Farben Schwarz und Weiß gehülltes 100-jähriges Bestehen. Oder, um es mithilfe des entsprechenden Slogans auszudrücken: Der TuS ist »auf dem Weg zum Jahrhundertverein«. Die erste von vielen besonderen Aktionen hatten die Verantwortlichen für den Sonntagvormittag bereits langfristig angekündigt.

Mithilfe möglichst vieler Mitglieder sollte »das größte Mannschaftsfoto« der Vereinsgeschichte gebildet werden. Vorsitzender Mario Leutner, der in der Hauptsache auch der kreative Geist hinter der gesamten Idee war, die im vergangenen Jahr vorangebracht wurde, hatte vergangene Woche noch von einer angepeilten Quote »zwischen 450 und 550 Mitgliedern« gesprochen.

Schwarz und Weiß

Bewusst war im Vorfeld schon darum gebeten worden, dass die Mitwirkenden möglichst mit schwarzer oder weißer Oberbekleidung erscheinen mögen. Dahinter steckte ein exakt getimter Plan der Verantwortlichen, der sich offenbarte, als nach und nach am Sonntag eine Völkerwanderung zum Sportplatz bei der Rheinauenhalle einsetzte. 

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Alles in allem verliefen die Vorbereitungen reibungslos, denn die reine Masse an Mitgliedern ließen sich diszipliniert und folgsam in die Form einer stilisierten »100« auf dem Rasen anordnen. Mithilfe zweier von Markus und Achim Heimburger gesteuerten Drohnen entstanden Aufnahmen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln, die im Zusammenhang mit dem kommenden Jubiläumsjahr unter anderem auch in der derzeit im Entstehen befindlichen Vereinschronik Niederschlag finden werden.
Die schwierigste Aufgabe im gesamten Feld absolvierte der Vorsitzende: Mario Leutner koordinierte das Winken der Anwesenden, gab den Animateur und auch noch den Entertainer – kurzum, Leutner war in seinem Element. Aber auch der Berichterstatter absolvierte eine anspruchsvolle »Doppelpflicht«: Den Moment im Bild festhalten, aber auch Bestandteil des Bildes zu sein – eine knifflige, aber letztlich doch erfolgreich gemeisterte Herausforderung.

Gerade die Schluss-Choreographie hatte es in sich, als die stilisierte »100« farblich ineinander überging, ehe die überaus gelungene Aktion offiziell abgeschlossen wurde und allgemeiner Applaus einsetzte. Bis in alle Einzelheiten war das gefilmte Material nur wenige Minuten nach Abschluss natürlich noch nicht ausgewertet. Was allerdings vorlag, war die Zahl der mitwirkenden Mitglieder. »Wir hatten rund 600 Mitglieder mit dabei, das ist eine sehr gute Zahl, mit der wir sehr zufrieden sein dürfen«, unterstrich Leutner. 

Zu viel wollten auch die Verantwortlichen nicht vorab schon verraten. Wie Achim Heimburger allerdings nach einer ersten flüchtigen Prüfung des Materials durchblicken ließ, »hat alles trotz des anfänglich ein wenig chaotisch wirkenden Gesamten wunderbar funktioniert. Gerade der Moment, als die 100 durch die Choreographie ineinander verschwimmt, wirkt überaus gelungen. Da kam zwischendurch schon angesichts des Moments Gänsehaut-Charakter auf.«

Möglichst viele Mitglieder

Grundgedanke der Aktion sei gewesen, »eine im besten Wortsinn besondere Momentaufnahme einfangen zu können, die dem Charakter des kommenden Jubiläums gerecht werden kann. Dabei wollten wir möglichst viele Mitglieder – von ganz jung bis hin zu den Ehrenmitgliedern – aktiv einbinden. Wir glauben, dass uns das so geglückt ist, wie wir es uns vorgestellt hatten«, zeigte sich Stefan Bähr vom Orgateam »100 Jahre TuS Ottenheim« zufrieden.

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